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Favorit lässt sich nicht düpieren

Basketball Favorit lässt sich nicht düpieren

Nichts zu holen gab es für die Blue Dolphins des BC Pharmaserv Marburg im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft bei den Saarlouis Royals, dem Top-Favoriten auf den Titel.

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Die Marburgerin Sherida Triggs (rechts) setzt sich energisch gegen Romy Bär von den Saarlouis Royals durch.

Quelle: Rolf Ruppenthal

Saarlouis. Ein gutes Viertel genügt nicht, um ein Team wie die Saarlouis Royals in Verlegenheit zu bringen. „Gegen diese Mannschaft kannst du nur gewinnen, wenn alle deine Spieler auf höchstem Niveau agieren“, sagte Marburgs Trainerin Aleksandra Kojic nach der Partie.
Ihre Schützlinge hatten den besseren Start, waren sehr aufmerksam in der Verteidigung und übten gehörigen Druck auf die Gastgeberinnen auf. So wunderte es nicht, dass die Blue Dolphins unter dem Jubel der etwa 70 mitgereisten Fans zum Ende des Viertels mit 22:15 die Nase vorn hatten. Die Führung hätte durchaus höher ausfallen können. Doch einige leichte Bälle wurden vergeben.
Die Gastgeberinnen ließen sich allerdings nicht sonderlich beeindrucken von der Gästeführung. Im zweiten Viertel zogen sie überlegt ihr Spiel auf und verkürzten den Vorsprung, ehe es in der 15. Minute zum 26:26-Gleichstand kam.
Die Royals erhöhten jetzt ihrerseits den Verteidigungsdruck. Ballverluste bei den Marburgerinnen waren die Folge: Acht waren es alleine im zweiten Viertel. Überdies leisteten sich die Gäste relativ schnell viele Fouls und waren zu ungenau beim Abschluss unterm Korb des Gegners. Mit 21:8 beendeten die Royals das Viertel.
Vom Einsatz her war den Marburgerinnen eigentlich nichts vorzuwerfen, doch die individuell bessere Klasse der Gastgeberinnen war nicht zu übersehen.
Im dritten Viertel setzte sich Saarlouis kontinuierlich ab und hatte das Spiel unter Kontrolle, während sich bei Marburg die Ungenauigkeiten häuften, was dem Gegner immer wieder gute Möglichkeiten zu Fastbreaks eröffnete. Beim Stande von 75:50 in der 37. Minute war die Partie gelaufen. Beide Trainer gaben nun auch den Spielerinnen von der Bank eine Chance. Saarlouis verwaltete den Vorsprung souverän und dürfte in dieser Form auch in Marburg nur schwer zu schlagen sein.
Aleksandra Kojic konnte lediglich Sherida Triggs und Amanda Davidson eine gute Leistung bescheinigen. Davidson zeigte sich enttäuscht über die Höhe der Niederlage. „Wir haben heute nicht aggressiv genug gespielt“, sagte sie nach der Partie.
Saarlouis Trainer René Spandauw übte sich im Understatement. „Die Begegnung war erwartet hart umkämpft“, sagte er, „wir haben das erste Viertel regelrecht verschlafen, und erst nach einer Änderung unserer Abwehrarbeit haben wir zu unserem Spiel gefunden. In Marburg wird es wesentlich schwerer werden, als Sieger den Platz zu verlassen.“
Das zweite Aufeinandertreffen der Blue Dolphins und Saarlouis erfolgt am Freitag ab 20 Uhr in der Georg-Gaßmann-Halle. Sollte ein drittes Spiel erforderlich werden, wird dieses am Sonntag, 18. April, ab 15 Uhr erneut in Saarlouis ausgetragen

In der zweiten Halbfinalbegegnung setzte sich der TV Wasserburg gegen den USC Freiburg mit 72:60 durch.

von Marcus Richter und Bodo Ganswindt

Brugmann-Weber

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