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„Einfach schlecht gespielt – Punkt“

BC Pharmaserv Marburg „Einfach schlecht gespielt – Punkt“

Durch ein ganz schwaches drittes Viertel setzte es für den BC Pharmaserv Marburg beim Hessen-Derby eine 70:85-Niederlage.

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Unter den Augen der BC-Fans führt Sandra Weber (links) den Ball gegen Svenja Greunke.

Quelle: Melanie Schneider

Hofheim. „Ohne Verteidigung kannst du kein Spiel gewinnen“, lautete das Fazit von Marburgs Trainerin Aleksandra Kojic nach der ersten Pflichtspielniederlage gegen die Rhein-Main Baskets.

Zu wenig Intensität in der Defense und zu wenig Konzentration im eigenen Angriff – das waren die Knackpunkte dafür, dass sich die BC-Frauen nach 30 Minuten bereits einen vorentscheidenden 52:64-Rückstand eingehandelt hatten. „Wir haben im dritten Viertel gut verteidigt und gut getroffen“, freute sich Baskets-Centerin Karolin Holtz, die noch in der vergangenen Saison das BC-Trikot getragen hatte.

Selbst im ersten Durchgang kam der BC trotz eines Übergewichts bei den Rebounds nicht richtig ins Rollen. Ohne Tina Menz (Knöchelverletzung) angetreten, ließ das Pharmaserv-Team unterm Korb viele leichte Punkte liegen und brachte sich mit unnötigen Fouls selbst in Schwierigkeiten.

 

Das 9:14 nach sieben Minuten wurde vor rund 200 Zuschauern bis zur Viertelsirene verkürzt (20:22). Nach 14 Minuten waren die Gastgeberinnen aber schon wieder enteilt (29:21). Dann wurde den Baskets ihre frühe Teamfoulbelastung zum Verhängnis: 14 Freiwürfe bekamen die Marburgerinnen im zweiten Abschnitt zugesprochen.

Sie verwandelten 12. Bis zum 43:43 (24.) hielten die Gäste mit. Dem Hoffnungsschimmer durch Sandra Webers Treffer zum 48:51 (26.) folgte dann aber eine 13:2-Serie der Südhessinnen (64:50, 30.).

Durch „haarsträubende Ballverluste“ (Kojic) und klare Nachteile bei den Rebounds wurde Marburg förmlich überrollt. „Wir haben uns von den Baskets anstecken lassen und versucht, zu schnell zu spielen“, machte Kojic einen Grund dafür aus, dass ihre Schützlinge nie Kontrolle über die Partie bekamen. In vielen Situationen wurde auch die besser postierte Mitspielerin nicht gesehen und stattdessen überhastet abgeschlossen.

So wuchs der Rückstand des BC bis auf 18 Zähler an (52:70, 34.) und die Begegnung war endgültig gelaufen – zum Entsetzen der knapp 70 Marburger Fans.

von Marcus Richter und Michael E. Schmidt

Mehr lesen Sie am Montag in der Printausgabe der OP.

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