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„Eine Aufgabe, die wir lösen werden“

Basketball „Eine Aufgabe, die wir lösen werden“

Tabellenführer gegen Schlusslicht: Die Rollen vor dem morgigen Aufeinandertreffen zwischen dem BC Pharmaserv Marburg und den „Chemcats“ aus Chemnitz sind auf dem Papier klar verteilt.

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Im Pokalspiel setzte sich der BC Pharmaserv deutlich durch, auch wenn Shenita Landry in dieser Szene von Melissa Ann Jeltema (links) und Christina Schnorr gestoppt wird.

Quelle: Melanie Schneider

Marburg. „Wir haben sieben Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde bereits unsere beiden Saisonziele erreicht. Wir stehen im Final Four im Pokal und wir haben Platz vier in der Bundesliga schon sicher und damit zwei Heimspiele für das Playoff-Viertelfinale“, freut sich Marburgs Trainerin Aleksandra Kojic über die „bislang überragende Saison“ ihres Teams.

Die wurde gestern Abend auch bei der Sportlerwahl im Kaufhaus Ahrens von den Fans gewürdigt, die die Mannschaft, Trainerin Kojic und Aufbauspielerin Hicran Özen in ihren Kategorien auf Platz eins wählten.

Nach der Pflicht folgt also nun die Kür, und im Gastspiel gegen Chemnitz peilen die „Dolphins“ morgen (20 Uhr, kleine Gaßmann-Halle) den 15. Sieg im 16. Punktspiel an. Allerdings warnt die Marburger Trainerin davor, die Gäste auf die leichte Schulter zu nehmen. „Chemnitz steht mit dem Rücken zur Wand, benötigt bei seinem schweren Restprogramm jeden Punkt und wird deshalb brandgefährlich sein“, erwartet Aleksandra Kojic ein hartes Stück Arbeit für ihr Team.

Die „Chemcats“ liegen zwar derzeit auf dem letzten Platz, haben bei zwei Zählern Rückstand auf das rettende Ufer aber auch noch die „Hängepartie“ gegen den SV Halle nachzuholen.

„Chemnitz hat einige Spiele nur knapp verloren, hat keine schlechte Mannschaft. In dieser Liga gibt es keine Selbstläufer. Auch wir sind keine Übermannschaft, müssen uns unsere Erfolge hart erarbeiten und mit Schwankungen in unserem Leistungsniveau fertig werden. Man kann nicht erwarten, dass wir jeden Gegner aus der Halle fegen“, erklärt die Marburger Trainerin.

Vor allem vor dem Ausländerinnen-Quartett im Team von Trainer Raoul Scheidhauer hat Kojic Respekt. Die US-Amerikanerinnen Brianne O‘Rourke (Aufbau), Melissa Ann Jeltema (194 Punkte/88 Rebounds im bisherigen Saisonverlauf) und Corrie Fertitta Cromer (Centerin) sind mit der Finnin Henna Salomaa die Stützen bei den „Chemcats“.

Ergänzt wird das Team von Trainer Scheidhauer von einer Reihe junger deutscher Talente, zu denen in Franziska Worthmann auch eine Spielerin gehört, die bereits in Marburg auf Korbjagd gegangen ist. Zuletzt hielt Chemnitz bei der 82:94-Heimniederlage gegen Wasserburg die Partie nach einem völlig verschlafenen ersten Viertel (19:32) über 30 Minuten offen.

Zwei Mal trafen beide Teams in dieser Saison bereits aufeinander. Das Hinspiel in Chemnitz gewannen die „Dolphins“ nach einem starken Schlussviertel mit 78:73, im Pokal-Viertelfinale setzten sich die Marburgerinnen vor drei Wochen bei den „Chemcats“ mit 90:74 durch.

Nicht nur deshalb ist Aleksandra Kojic zuversichtlich, dass ihre Mannschaft morgen das bessere Ende für sich haben wird. „Das ist eine Aufgabe, die wir lösen werden. Wir wissen um unsere Qualitäten. Für uns gilt es in den restlichen Hauptrundenspielen, unsere Form zu stabilisieren, uns weiterzuentwickeln und die bestmögliche Platzierung für die Playoffs zu erreichen“, setzt Marburgs Trainerin die nächsten Ziele für ihr Team.

Dieses wird morgen gegen die „Chemcats“ wohl komplett auflaufen können. „Amanda Davidson ist wieder wohlauf, und auch die übrigen Spielerinnen dürften fit sein, auch wenn die eine oder andere unter der Woche gesundheitlich ein wenig schwächelte“, sagt Kojic.

16. Spieltag: Wolfenbüttel - Leipzig Eagles (Sa., 18 Uhr), SV Halle - TV Saarlouis, NB Oberhausen - Herner TC (beide Sa., 19 Uhr), BC Marburg - Chemcats Chemnitz (Sa., 20 Uhr), Rhein-Main Baskets - USC Freiburg (So., 15.30), TSV Wasserburg - Donau-Ries (So., 16 Uhr).

von Frank Steinhoff-Wolfart

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