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Ein Sieg für den verletzten Kapitän

Marburg Ein Sieg für den verletzten Kapitän

Mit einer mannschaftlichen Glanzleistung gewannen die „Blue Dolphins“ am Samstagabend gegen Bundesliga-Spitzenreiter USC Freiburg mit 76:72

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Wie losgelöst: Tina Menz setzt sich gegen Freiburgs Jahzinga ­Tracey durch und markiert 2 ihrer 13 Punkte.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. „Was die Mannschaft von der ersten Minute an an Energie aufs Feld gebracht hat, das war schon toll. Das haben die Mädels super gemacht. Dieser Sieg ist ein Geschenk der Mannschaft an Maggie“, freute sich Marburgs Trainerin Aleksandra Kojic über den Sieg und die Leistung ihres Teams.

Schon beim Einlaufen war klar, dass die „Dolphins“ dieses Spiel ihrem verletzten Kapitän Maggie Skuballa widmen wollten, die nur vier Tage nach ihrer Kreuzband-Operation schon wieder an Krücken in der Halle war. Alle hatten sich die Zahl fünf, die Trikotnummer Skuballas, auf den Arm gemalt.

Wie sonst nur selten in ­dieser Saison mit Höhen und Tiefen gelang es dem Team, über 40 Minuten eine nicht nur konzentrierte und kämpferische, sondern auch eine mit spielerischen Leckerbissen gespickte Leistung abzurufen. So beim spektakulären Hakenwurf von Neuzugang Alissa 
Pearce, die bei ihrem gut 15-minütigen Debüt mit ihrem Spielverständnis zeigte, dass sie eine große Verstärkung werden kann.

Doch auch in der Defense arbeiteten die Gastgeberinnen konzentriert. Natalie ­Gohrke setzte der routinierten Mirna Paunovic zu, gestattete einer der besten Spielerinnen der Liga nur zehn Punkte aus dem Feld, und auch Lisa Koop – mit 17 Punkten zweitbeste Marburger Werferin – oder ­Shenita ­Landry pflückten sich immer wieder die Rebounds.

Amanda Davidson versenkte nach nur 17 Sekunden der zweiten Halbzeit einen Dreier zum 45:36 und der aufopferungsvoll kämpfende BC hielt den Vorsprung bis zum Schlussviertel (57:49). Freiburg versuchte alles, Trainer Harald Janson ­nutzte seine Auszeiten voll aus. Der Tabellenführer nutzte ­Marburger Flüchtigkeitsfehler und kam bis 31 Sekunden vor Schluss auf 74:72 heran. Dann stiebitzte Amanda Davidson Yvonne Turner im Aufbau einen Ball, wurde gefoult und behielt bei ihren Freiwürfen eiserne Nerven.

von Frank Steinhoff-Wolfart

Mehr lesen Sie am Montag in der Printausgabe der OP.

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