Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
„Dolphins“ wollen die „Lions“ zähmen

BC Marburg „Dolphins“ wollen die „Lions“ zähmen

Nach dem verdienten 75:71-Erfolg beim Tabellendritten Saarlouis will Bundesliga-Spitzenreiter BC Pharmaserv Marburg am Sonntag (16.30 Uhr) im Heimspiel gegen den SV Halle Lions nachlegen.

Voriger Artikel
„Dolphins“ triumphieren beim Meister
Nächster Artikel
Zweites Viertel zieht „Lions“ den Zahn

Maggie Skuballa setzt sich im Hinspiel gegen die Hallenserinnen Margaret Dwyer (links) und Karla Babica durch. Die „Dolphins“ gewannen 63:60.

Quelle: Melanie Schneider

Marburg. Zu ungewohnter Stunde verteidigen die „Dolphins“ gegen den Tabellensiebten aus Sachsen-Anhalt ihre Tabellenführung.

„Wir richten am Sonntag zwischen 10 und 14.30 Uhr das alljährliche Basketball-Camp unter dem Motto ,Mädchen spielen Basketball‘ mit rund 130 Teilnehmerinnen in der kleinen Gaßmann-Halle aus, und der Besuch des Bundesliga-Spiels ist da inbegriffen“, erklärt Marburgs Trainerin Aleksandra Kojic, warum die Marburgerinnen von ihrem gewohnten Heimspieltermin am Samstagabend abweichen.

Ein volles Haus ist gegen Halle also garantiert, doch mit ihrem Erfolg in Saarlouis haben die „Dolphins“ selbst genügend Reklame für die Partie gegen Halle gemacht.

„Wir haben in Saarlouis gut gespielt und verdient gewonnen. Aber gegen Halle wird es ein anderes Spiel“, warnt Marburgs Trainerin. Schon im Hinspiel taten sich die Marburgerinnen schwer, ehe der 63:60-Erfolg in der Schlussphase unter Dach und Fach war.

Inzwischen haben die „Lions“, die unbedingt die Playoffs erreichen wollen, ihr Team noch einmal umgekrempelt. Für die ausgemusterten US-Amerikanerinnen Page und Williamson wurden deren Landsfrau Joanna Rhoads und die kanadische WM-Teilnehmerin Tamara Tatham verpflichtet.

Diese bilden mit der US-Amerikanerin Carrie Biemer, der eingedeutschten Top-Scorerin Margaret Dwyer, der Tschechin Michaela Abelova und Caroline Sterner die Top-Sechs im Team von Trainer Peter Kortmann, dessen Vertragsverlängerung in Halle noch nicht in trockenen Tüchern ist. Dagegen müssen die Gäste auf Karla Babica verzichten, die mit einem Kreuzbandriss ausfällt und haben ab Position sieben fast nur noch junge und talentierte Nachwuchsspielerinnen im Kader.

Zuletzt standen die „Lions“ gegen den TSV Wasserburg vor einem Sieg, führten im letzten Viertel mit 76:74, ehe sie dem Tabellenzweiten noch mit 85:93 unterlagen.

von Frank Steinhoff-Wolfart

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP, in der auch ein Gutschein für den ermäßigten Eintritt beim Spiel BC Pharmaserv Marburg gegen den SV Halle Lions enthalten ist (7 statt 8 Euro).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170825-99-782273_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Koch/Köchin im Catering?