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„Dolphins“ müssen hellwach sein

BC Marburg „Dolphins“ müssen hellwach sein

Mit einem Sieg wollen sich die Basketballerinnen des Bundesliga-Spitzenreiters BC Pharmaserv Marburg in die kurze Weihnachtspause verabschieden. Leicht wird die Aufgabe bei den Rhein-Main-Baskets aber nicht.

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Sandra Weber (2. v. r.) setzt sich im Hinspiel gegen Nadine Ripper durch, plagt sich derzeit aber mit Kniebeschwerden.

Quelle: Richter

Marburg. Ab Montag heißt es für die Marburgerinnen erst einmal Luft holen und Kraft tanken nach einer strapaziösen Saison, die für die „Dolphins“ bislang glänzend verlaufen ist. Elf Siege in zwölf Punktspielen stehen für den Spitzenreiter bislang zu Buche, hinzu kommt der souveräne Einzug ins Pokal-Viertelfinale.

„Alle sind ziemlich müde, und zwei Wochen Pause sind besser als nichts. In der spielfreien Zeit gilt es den körperlichen und geistigen Stress abzubauen“, sagt Marburgs Trainerin, die ihre Schützlinge am Montag, 3. Januar, wieder zum ersten Training des neuen Jahres bittet, ehe am Sonntag, 9. Januar (17.30 Uhr), das Pokal-Viertelfinale bei den ChemCats in Chemnitz ansteht.
Zuvor aber gilt es für die „Dolphins“ am Sonntag (15.30 Uhr, Brühlwiesenhalle Hofheim) in der Partie beim Tabellenachten Rhein-Main Baskets noch einmal alle Kräfte zu bündeln und von der ersten Sekunde an hellwach zu sein. Denn die Gastgeberinnen zeigten sich zuletzt bei der 68:73-Niederlage in Wasserburg auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten, hatten auch die Saarlouis Royals in deren Halle am Rande einer Niederlage und unterstrichen bei den Siegen über Halle (75:64) und Herne (79:71) ihre Heimstärke.

„Die Baskets stehen zu Recht auf dem achten Platz, nachdem sie schon in der vergangenen Saison als Aufsteiger die Klasse sicher gehalten haben“, zollt Aleksandra Kojic den Schützlingen von Trainer Dr. Steffen Brockmann Respekt, die, ähnlich wie die Marburgerinnen auf eine Mischung von wenigen Ausländerinnen und vielen talentierten deutschen Nachwuchsspielerinnen setzen.

„Die Baskets sind in der Lage, sehr schnell zu spielen und können an einem guten Tag jeden schlagen. Dennoch haben wir den Anspruch, auch in Hofheim zu gewinnen, müssen die Sache aber erst einmal vorsichtig angehen“, sagt Marburgs Trainerin.

Dies umso mehr, da einige ihrer Spielerinnen derzeit angeschlagen sind. Sandra Weber plagt sich mit Knieproblemen, Hicran Özen verletzte sich am Samstag gegen Leipzig an der Schulter und hat in dieser Woche erst einmal trainiert. „Wenn wir in der Lage sind, unser höchstes Level am Sonntag noch einmal abzurufen, sollten wir uns durchsetzen und uns ein schönes Weihnachtsgeschenk machen können“, ist Aleksandra Kojic dennoch zuversichtlich. Im Hinspiel setzten sich die „Dolphins“ in der kleinen Gaßmann-Halle beim 200. Bundesliga-Spiel von Hicran Özen sicher mit 79:62 durch.

von Frank Steinhoff-Wolfart

Mehr lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP.

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