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„Dolphins“ erwartet ein „heißer Tanz“

Basketball „Dolphins“ erwartet ein „heißer Tanz“

Bundesliga Frauen: Marburgerinnen reisen zum Hauptrundenabschluss nach Freiburg. Dort entscheidet sich im Spiel gegen den Tabellennachbarn, wer der Gegner der Blue Dolphins in den Playoffs sein wird.

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Für Lisa Koop und Hicran Özen (links) geht es mit dem BC Pharmaserv Marburg in Freiburg um Rang drei.

Quelle: Uwe Brock

Marburg. Vor dem letzten Hauptrunden-Spieltag der Basketball-Bundesliga der Frauen, der am Samstag geschlossen ab 17.30 Uhr über die Bühne geht, ist nur klar, dass Titelverteidiger TV Saarlouis als Tabellenerster in die Playoffs gehen wird, und dass weder der TV Wasserburg noch der BC Pharmaserv Marburg noch von einem Platz unter den ersten vier Mannschaften verdrängt werden kann, mit dem in den Playoffs das Heimrecht bei einem möglicherweise entscheidenden dritten Spiel gesichert ist.

„Wir haben damit unser erstes Saisonziel bereits erreicht und damit in Freiburg weniger Druck als die Gastgeberinnen“, sagt Marburgs Trainerin Aleksandra Kojic, die mit einem Sieg mindestens Platz drei halten würde, im Falle einer Wasserburger Niederlage in Leipzig aber auch noch auf Rang zwei vorstoßen könnte. Allerdings laufen die „Dolphins“ auch Gefahr, bei einer Niederlage noch auf den vierten Rang abzurutschen. „Platz drei wäre schön“, so Trainerin Kojic, doch um bei den „Eisvögeln“ zu bestehen, müsse ihre Mannschaft „eine Top-Leistung abrufen. Freiburg ist genauso stark wie wir, läuft aber im Falle einer Niederlage noch Gefahr, auf Rang fünf abzurutschen und wird dies mit aller Macht zu verhindern suchen“, stellt sich die Marburger Trainerin auf einen ähnlich „heißen Tanz“ gegen den Bundesliga-Dauerrivalen ein wie im Hinspiel.

Das entschied Freiburg in der Gaßmann-Halle mit 76:70 für sich. Die Breisgauerinnen haben nach blendendem Saisonstart zwischenzeitlich zwar ein wenig geschwächelt, nach der Weihnachtspause aber wieder zu alter Stärke zurückgefunden und zuletzt fünf Siege in Folge gefeiert. Dreh- und Angelpunkt im Team von Trainer Harald Janson ist die mittlerweile 33-jährige Centerin Mirna Paunovic, für Kojic „seit Jahren die beste Spielerin in Deutschland auf dieser Position, eine Führungspersönlichkeit, die fast immer die richtigen Entscheidungen trifft.“ Paunovic führt mit 348 Punkten auch die Freiburger Scorerliste an, gefolgt von den beiden starken US-Amerikanerinnen Sarah Ann Hayes (291) und Centerin Jahzinga Tracy (269). „Zu diesem Trio kommen noch die aus Jena gekommene Tina Menz, die eine starke Saison spielt, sowie die routinierte Birte Wehrenbrecht. Man darf Freiburg zu Hause nicht ins Laufen kommen lassen, denn dann ist die Mannschaft nur schwer zu stoppen“, warnt Aleksandra Kojic.

Allerdings sieht Marburgs Coach einen Vorteil in der größeren Ausgeglichenheit ihrer Mannschaft, in der in Maggie Skuballa (304 Punkte), Amanda Davidson (251), Sandra Weber (247), Sherida Triggs (234) und Lisa Koop (212) gleich fünf Spielerinnen in dieser Saison bereits 200 und mehr Punkte erzielt haben. Zudem stehen der „Dolphins“-Trainerin morgen in Freiburg alle Spielerinnen zur Verfügung. So könnte auch Finja Schaake nach ihrer mehrwöchigen verletzungsbedingten Pause im Breisgau ein Comeback geben. „Wir werden schauen, ob es geht. Wir werden aber nichts übers Knie brechen, vor allem nicht im Hinblick auf die Playoffs“, will Kojic die Zustimmung der medizinischen Abteilung abwarten.

Es spielen: TV Saarlouis - WWK Donau-Ries, Rhein-Main Baskets - SG BBZ Opladen, Leipzig Eagles - TSV Wasserburg, USC Freiburg - BC Marburg, BC Wolfenbüttel - SV Halle Lions, Herner TC -NB Oberhausen (alle Sa., 17.30 Uhr).

von Frank Steinhoff-Wolfart

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