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„Dolphins“ entscheiden „Krimi“ in Halle

Basketball „Dolphins“ entscheiden „Krimi“ in Halle

Playoff-Viertelfinale: Die Marburgerinnen machten am Montag in Halle den Einzug ins Halbfinale perfekt.

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Ball und Gegnerinnen im Griff: Maggie Skuballa nimmt Tempo auf. Rechts wartet Halles Carmen Guzman.

Quelle: Rainer Waldinger

Halle. „Ein Riesenkompliment an meine Mannschaft. Wir haben unser zweites Saisonziel schon nach zwei Spielen erreicht“, erklärte eine überglückliche Aleksandra Kojic am Montagabend nach dem Sieg in Halle. „Wir waren körperlich fitter als Halle. Das hat mit den Ausschlag gegeben“, ergänzte Marburgs Trainerin, die vor allem ihren „kleinen“ Spielerinnen ein Sonderlob aussprach. Denn in der Verlängerung war Marburgs „lange Garde“ fast ausschließlich bereits nach dem fünften Foul zum Mitfiebern von der Bank verurteilt. Vor rund 320 Zuschauern in ausverkaufter Halle – darunter knapp 70 Marburger Fans – entwickelte sich zu Beginn eine kampfbetonte und ausgeglichene Partie, in der es keiner Mannschaft gelang, sich abzusetzen.

15:15 stand es bei wechselnder Führung nach neun Minuten, ehe sich die Marburgerinnen einige Fehlversuche leisteten, und Halle sich bis zum Ende des ersten Viertels noch leicht auf 22:17 absetzte. Das zweite Viertel begannen die „Dolphins“ mit einer veränderten Verteidigungsvariante. Halle kam aus dem Konzept, und die Marburgerinnen nutzten dies mit 13 Punkten in Serie aus. Nach 240 Sekunden im zweiten Viertel hatte sich der BC vor allem dank acht Punkten von Sherida Triggs einen 30:22-Vorsprung erspielt. Bis auf 40:27 (17.) bauten die Marburgerinnen den Vorsprung aus, dann führte eine kleine Schwächephase der Gäste dazu, dass Halle bis zur Pause noch einmal verkürzen konnte (40:33).

Auch im dritten Viertel behielt der BC lange die Zügel in der Hand, baute den Vorspung auf 50:39 (28.) aus, und lag nach 30 Minuten noch immer beruhigend vorne (54:46). Allerdings war das Spiel da schon für Lisa Koop nach dem fünften Foul zu Ende. Im Schlussviertel spielte sich Halles Carmen Guzman immer mehr in den Vordergrund. Die quirlige US-Amerikanerin war von den Marburgerinnen nun nur noch schwer zu stoppen und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Gastgeberinnen langsam aber stetig den Rückstand verringerten. Nach 37 Minuten hatten die „Lions“ den Ausgleich geschafft (58.). Das Spiel schien zu kippen, zumal nun auch Natalie Gohrke und Sherida Triggs mit dem fünften Foul auf die Bank mussten.

77 Sekunden vor Schluss lag Halle mit 62:60 vorn, Karolin Holtz egalisierte, 29 Sekunden vor dem Ende musste auch Maggie Skuballa mit fünf Fouls gehen. Als Andrea Damm zwei Freiwürfe zum 64:62 für Halle verwandelte, schien ein drittes Spiel perfekt, doch Sandra Weber behielt elf Sekunden vor der Schlusssirene die Nerven und brachte ihr Team mit zwei Freiwürfen in die Verlängerung. Und nun hatten die Marburgerinnen wieder Oberwasser. Vor allem Karolin Holtz lief zu großer Form auf, fuhr Carmen Guzman immer wieder erfolgreich in die Parade. Als Julia Gaudermann der Amerikanerin einen Ball im Aufbau wegspitzelte und mit einem Schnellangriff zum 70:65 abschloss, war das Spiel gelaufen. Mit 12:3 holte sich der BC Pharmaserv den Sieg und den Einzug ins Halbfinale gegen Titelverteidiger TV Saarlouis.

von Marcus Richter

Das Video dazu sehen Sie hier.

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Playoff-Viertelfinale: BC Pharmaserv Marburg schlagen SV Halle Lions sicher mit 73:50. Mit einem souveränen Sieg im ersten Playoff-Viertelfinale legte der BC Pharmaserv den Grundstein zum Einzug ins Halbfinale.

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