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„Dolphins“ bauen auf gefestigtes Team

Basketball-Bundesliga, Frauen „Dolphins“ bauen auf gefestigtes Team

Der BC Pharmaserv Marburg hält als Flaggschiff in der Basketball-Bundesliga der Frauen Kurs, und der ist auf das Erreichen des Halbfinales in den Play-offs ausgerichtet.

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Neuzugang Tina Menz (rechts, in Wasserburg gegen die Ex-Marburgerin Hicran Özen) hat sich gut integriert.

Quelle: Melanie Schneider

Marburg. Die Liga präsentiert sich bislang so ausgeglichen wie selten zuvor. Die „Blue Dolphins“ liegen mit 14 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz nur einen Zähler hinter dem Tabellenzweiten Wolfenbüttel.
Also alles im Lot? Durchaus, möchte man meinen. Allerdings hat die Mannschaft von Trainerin Aleksandra Kojic noch nicht jene Konstanz gefunden, die sie am Ende der vergangenen Saison bis an die Tabellenspitze gebracht hatte. So ließ sie etwa einem gloriosen Sieg gegen den Deutschen Meister TSV Wasserburg eine desolate Leistung gegen Donau-Ries folgen.

Für das Auf und Ab gibt es durchaus nachvollziehbare Erklärungen, die sich vor allem auf Verletzungen in der Vorbereitungsphase, den kleinen Kader und die damit verbundene schlechte Trainingssituation beziehen. „Das war und ist hinderlich auf dem Weg, den richtigen Rhythmus zu finden“, sagt Trainerin Kojic, „doch wir haben bis jetzt gut improvisiert und werden dies auch weiterhin tun.“
Dazu zählte auch der Einsatz von Nachwuchsspielerinnen wie Nicola Happel und Kim Winterhoff, die ihre Sache bisher gut machten.
„Doch wir wollen die jungen Leute, die ihre festen Mannschaften haben, in der ersten Liga nicht verheizen, sondern in ihrem Leistungsvermögen kontinuierlich weiterentwickeln“, legt die Marburger Trainerin Wert auf Behutsamkeit.
Im letzten Spiel des alten Jahres deuteten die Blue Dolphins an, dass sie wieder auf dem richtigen Wege sind. Die Ausgeglichenheit des Teams lässt sich unter anderem auch daran ablesen, dass wieder vier und mehr Spielerinnen zweistellig punkten.
„In dieser Saison musst du in jedem Spiel eine Top-Leistung abrufen, um zu punkten“, betont Kojic. In der vergangenen Runde haben bei dem ein oder anderen Sieg schon mal eine eher bescheidene Leistung gereicht.
Kojic sieht dem Rest der Spielrunde, die am 14. Januar mit der Partie beim SV Halle fortgesetzt wird, relativ entspannt entgegen. „Natürlich wollen wir so weit wie möglich oben in der Tabelle stehen, um in den Playoffs mehr vor eigenem Publikum spielen zu können“, sagt sie.
Aber auch auswärts habe ihre Mannschaft starke Leistungen geboten, etwa beim Sieg in Wasserburg und bei der knappen Niederlage bei Tabellenführer Freiburg.
Kojic denkt im Moment nicht daran, den bestehenden schmalen Kader zu erweitern. „Es sei denn, eine Spielerin würde durch Verletzung dauerhaft ausfallen“, schränkt die Marburger Trainerin ein.
Sie baut aber weiterhin auf ihr gefestigtes Team, das sich über Jahre hin in der Spitze der Bundesliga etabliert hat.

von Bodo Ganswindt

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