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Die Formkurve des Gegners zeigt nach oben

Basketball Die Formkurve des Gegners zeigt nach oben

Mit einem Sieg am Samstag in Oberhausen hätten die Marburger „Blue Dolphins“ nach der Hauptrunde Platz eins sicher.

Marburg. Noch zwei Spieltage stehen in der Basketball-Bundesliga der Frauen auf dem Programm – dann beginnen die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft. Die Marburgerinnen treffen an diesem Samstag ab 19 Uhr in der Willy-Jürissen-Halle zunächst auf Oberhausen und empfangen am letzten Spieltag (12. März, 17.30 Uhr) in eigener Halle das Team des TSV Wasserburg.

Ein Sieg aus diesen zwei Spielen reicht den Marburgerinnen, um mit der besten Ausgangsposition (Platz eins nach der Hauptrunde) in die Playoffs zu starten. Dort würde das Team von Headcoach Aleksandra Kojic im Viertelfinale („best of three“) auf den Achtplatzierten nach der Hauptrunde treffen – und dies könnte erneut Oberhausen sein. Das Team aus Nordrhein-Westfalen belegt derzeit Rang sieben, zeigte nach schwachem Saisonstart insbesondere in der vergangenen fünf Spielen, dass seine Formkurve deutlich nach oben zeigt.

Vor allem der glatte 95:83-Erfolg am vergangenen Spieltag gegen den TSV Wasserburg ließ aufhorchen. Für Aleks Kojic ist diese Entwicklung des kommenden Gegners keine Überraschung: „Eigentlich habe ich vor der Saison damit gerechnet, dass die Mannschaft in etwa auf unserer Augenhöhe spielt. Doch fielen anfangs einige Leistungsträgerinnen, unter anderem die starke Lea Mersch, verletzungsbedingt aus. Jetzt, wo das Team wieder komplett ist, zeigt es sein wahres Leistungsvermögen.“

Insofern müssen die „Blue Dolphins“ dem Gegner alles abverlangen, um mit einem Sieg zurückzukehren.

Unter Druck steht Marburg aber keineswegs. „Ich war noch nie so entspannt wie jetzt vor den beiden letzten Spieltagen. Meine Mannschaft kann völlig locker und gelöst an die Aufgabe herangehen. Wenn am Ende der Hauptrunde Platz eins für uns herausspringt, wäre das super, wenn es Platz zwei werden sollte, wäre das ebenso super“, sagt die 41-jährige Trainerin.

Marburg wird in Oberhausen versuchen müssen, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, da die Mannschaft von Trainerin Julia Gajewski insbesondere von ihren starken Fast-Breaks lebt.

„Die 95 Punkte gegen Wasserburg sprechen Bände“, weiß Kojic und legt deshalb großen Wert darauf, kühlen Kopf zu bewahren und vor allem in der Defensive hoch konzentriert zu arbeiten. Kühlen Kopf bewahren will Kojic auch im Hinblick auf die kommenden Playoff-Spiele. „Viele im Umfeld sprechen bereits jetzt vom Finale. Doch so weit sind wir noch lange nicht. Zunächst blicken wir auf die zwei restlichen Spieltag und dann auf das Viertelfinale. Über mehr mache ich mir noch keine Gedanken.“

Ob Marburgs Trainerin in Oberhausen allerdings auf den kompletten Kader zurückgreifen kann, ist noch ungewiss. Die US-Amerikanerin Carlene Hightower musste aufgrund einer Erkältung in dieser Woche auf einige Trainingseinheiten verzichten, war aber am Donnerstag bei den Übungseinheiten wieder dabei.

Ein Fragezeichen steht indes hinter dem Einsatz von Karolin Holtz: Die Flügel- und Centerspielerin musste am Donnerstag wegen eines grippalen Infekts das Training absagen.

Das Hinspiel gegen Oberhausen gewannen die Marburgerinnen am 28. November (10. Spieltag) in der kleinen Georg-Gaßmann-Halle mit 97:74 (23:25, 22:15, 29:20, 23:14).

von Michael E. Schmidt

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