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Die „Blue Dolphins“ bleiben völlig entspannt

Basketball Die „Blue Dolphins“ bleiben völlig entspannt

Die Marburgerinnen können mit großen Selbstbewusstsein beim SV Halle an der Saale antreten.

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Shenita Landry (BC Pharmaserv Marburg) setzt sich gegen Anja Stupar (TV Saarlouis, vorn) durch und trifft.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Acht Spiele, acht Siege – mehr geht nicht. Der BC Pharmaserv Marburg ist derzeit in der Bundesliga das Maß aller Dinge. Nach dem furiosen Sieg am vergangenen Samstag in eigener Halle gegen den Deutschen Meister TV Saalouis könnte man meinen, die Partie in Halle am Samstagabend ab 19 Uhr in der Sporthalle Burgstraße ist eine Pflichtaufgabe für das Team von Trainerin Aleksandra Kojic. „Wir werden auch nach dem Superstart auf dem Teppich bleiben. Jedem ist bewusst, dass wir nicht so einfach durch die Liga marschieren. Es wird auch die eine oder andere Niederlage geben. Wichtig ist, dass wir am Ende der Hauptrunde einen guten Platz unter den ersten vier belegen, um beste Voraussetzungen für die Playoffs zu schaffen“, sagt Kojic. Der SV Halle rangiert zwar nur auf Platz acht, erwies sich zuletzt aber überaus heimstark. Drei Siege in Folge in eigener Halle gegen Oberhausen, Leipzig und Herne unterstreichen dies. „Die Mannschaft ist schwer zu spielen, deshalb gehen wir auch mit dem nötigen Respekt an diese Aufgabe heran, wohlwissend, dass wir auch diesen Gegner knacken können. Halle hat sich während der Saison mit der amerikanischen Aufbauspielerin Yolanda Michelle Paige verstärkt. Die zuletzt überzeugenden Maggie Dwyer und Caroline Sterner wurden mit einer Einladung für den A-Kader der Nationalmannschaft belohnt.

Bei der 54:70-Niederlage in Wasserburg war die Mannschaft um Trainer Peter Kortmann lange Zeit ein ebenbürtiger Gegner, eh es beim Stand von 46:49 einen dreiminütigen spielentscheidenden Einbruch gab (0:13).

Beim BC stehen nach wie vor „nur“ acht Spielerinnen zur Verfügung. Die an der Achillessehne verletzte Carolin Holtz wird frühestens im Januar wieder spielen können. Stellt sich die Frage, ob es auf Dauer gut geht, mit dezimiertem Kader zu spielen: „Wir denken in Ruhe über eine Neuverpflichtung nach, sichten auch die eine oder andere Spielerin, es wird aber keinen Schnellschuss geben“, sagt Kojic. Im Notfall könnte auch Natascha Heuser aus der Regionalliga-Mannschaft hin und wieder zum Kader stoßen.

Innerhalb der Mannschaft ist eine Neuverpflichtung derzeit eher kein Thema. Verständlich, schließlich ist das Team hervorragend eingespielt, hat einen großartigen Rhythmus gefunden. Da würde eine neue Spielerin eher „Unruhe“ in die Mannschaft bringen. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Vereinsführung bis spätestens 31. Januar (Ende der Wechselfrist) reagieren wird. Wahrscheinlich dürfte bis dahin eine weitere (amerikanische) Aufbauspielerin zum Kader stoßen. Denn sollten mal Amanda Davidson oder Hicran Özen auf dieser Position ausfallen, könnte es eng werden für den BC Marburg.

Dies alles ist aber noch Zukunftsmusik. Zunächst gilt es, sich einzig und allein auf die Aufgabe am Samstag zu konzentrieren, um den neunten Sieg im neunten Spiel einzufahren.

Pokal, 3. Runde:

Freitag in Braunschweig

Das nächste Heimspiel steht dann am Sonntag, 28. November, ab 17.30 Uhr gegen Oberhausen an. Zwei Tage zuvor müssen die „Blue Dolphins“ im Pokal antreten. Am Freitag, 26. November (19.30 Uhr) gastieren die Marburgerinnen in der 2. Runde beim Tabellendritten der Regionalliga, Braunschweiger BG.

Bundesliga, 9. Spieltag: Herner TC – Wolfenbüttel Wildcats (Sa., 18 Uhr), SV Halle Lions – BC Pharmaserv Marburg (Sa., 19 Uhr), TV Saarlouis Royals – Rhein-Main Baskets (So., 15 Uhr), HELI Donau-Ries – Eisvögel USC Freiburg, Leipzig Eagles – Chemcats Chemnitz, TSV Wasserburg – evo New Baskets Oberhausen (alle So., 16 Uhr).

von Michael E. Schmidt

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