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Der BC erreicht die Playoffs

BC Marburg Der BC erreicht die Playoffs

Der BC Pharmaserv Marburg hat die Playoffs der besten acht in der Basketball-Bundesliga der Frauen erreicht.

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Finja Schaake (Mitte) setzt zum Dreipunkte-Wurf an und trifft). Dem BC Pharmaserv Marburg ist die Playoff-Teilnahme um die deutsche Basketball-Meisterschaft damit nicht mehr zu nehmen.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. In der Regel entscheidet sich ein Spiel in der Basketball-Bundesliga in den letzten Spielminuten – insbesondere bei einer Partie zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Beides traf am Samstagabend in der kleinen Georg-Gaßmann-Halle vor gut 750 Fans nicht zu.

Völlig entspannt konnten die Fans sich die beiden letzten Viertel anschauen. Der Sieg der „Blue Dolphins“ gegen den mehrfachen Deutschen Meister und bereits feststehenden Absteiger stand quasi schon nach neun gespielten Minuten – zu diesem Zeitpunkt führte Marburg 30:11! –, spätestens aber zur Halbzeit beim Stand von 56:25 fest.

Nun könnte man meinen, es lag am schwachen Gegner, dass Marburg so hoch führte. Doch war dies nur bedingt der Fall. Das Team von Aleksandra Kojic spielte in den ersten 20 Minuten wie aus einem Guss. Es war eine Demonstration der eigenen Stärke, die zu zahlreichen schönen Kombinationen, perfekt ausgespielten Fastbreaks, sicheren Würfen und eindrucksvoller Arbeit unter den Körben führte.

„Ja, in der Tat, das war bis zu diesem Zeitpunkt eine ganz starke Vorstellung“, sagte Kojic und freute sich über den Pflichtsieg, der den Marburgern noch die Option auf Platz vier nach der Hauptrunde erhält. Voraussetzung ist dazu ein Sieg am letzten Spieltag der Hauptrunde am kommenden Samstag, 17.30 Uhr, in Osnabrück.  Fest steht in jedem Fall – also auch im Falle einer Niederlage in Osnabrück –, dass die „Blue Dolphins“ im Playoff-Viertelfinale stehen.

Der BC Pharmaserv Marburg gewinnt souverän gegen die TV Saarlouis Royals mit  86:58. Damit haben die Marburger Basketballerinnen die Playoffs der besten acht in der Basketball-Bundesliga der Frauen erreicht.

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Beim TV Saarlouis indes denkt man auch über die Zukunft nach – allerdings künftig in der 2. Liga. „Ich würde gern in Saarlouis als Trainer weiterarbeiten“, sagte René Spandauw. Jedoch wurde sein bis 2013 laufender Vertrag nach Informationen der Saarbrücker Zeitung vorzeitig zum 31. Juli gekündigt: „Dazu sage ich nichts, weil ich nichts dazu sagen darf“, erklärte Spandauw am Samstagabend auf Anfrage der OP.

Gesprächiger waren da schon die Spielerinnen und die Trainerin des BC – freilich nicht in Sachen Trainer-Posse in Saarlouis, sondern im Rückblick auf die gespielte Partie : „Das hat heute richtig Spaß gemacht. Die eine oder andere Schwächephase nach der Halbzeit lässt sich leicht erklären. Auch wenn man es nicht wahrhaben will, lässt die Konzentration ob der sicheren Führung schon mal ein wenig nach“, sagte Lisa Koop.

„Allerdings hat Saarlouis ab dem dritten Viertel taktisch auch um- und sich damit besser auf uns eingestellt“, ergänzte die Centerin. Dennoch hatten die Marburgerinnen jederzeit alles im Griff, obwohl die Gäste Mitte des dritten Viertels noch mal auf 40:60  – wenn man es so bezeichnen darf – herankamen.

Headcoach Kojic stellte heraus, dass jede Spielerin ihre Einsatzzeiten nicht nur bekam, sondern auch genutzt hat: „Auch wenn ich ungern eine meine Spielerinnen hervorhebe, muss ich an dieser Stelle Finja Schaake nennen, die eine klasse Partie ablieferte, nicht nur weil sie unsere beste Werferin war.“

Beste Schützin des Spiels war die 22-jährige Niederländerin Myrthe Beld mit 20 Punkten vor Schaake mit 18.

von Michael E. Schmidt

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