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„Das wird beileibe kein Spaziergang“

Basketball „Das wird beileibe kein Spaziergang“

Nach der ersten Saisonniederlage beim 64:66 im Spitzenspiel beim TSV Wasserburg erwarten die Bundesliga-Basketballerinnen des BC Pharmaserv Marburg Schlusslicht BBV Leipzig zum Rückrundenstart.

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Lisa Koop setzt sich energisch gegen Freiburgs Mirna Paunovic durch. Mit Schwung und Einsatz sollen am Samstag auch die Leipzig Eagles in die Schranken verwiesen werden.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Drei Siege in elf Spielen lautet die ernüchternde Bilanz der „Eagles“ aus Leipzig vor ihrem Gastspiel in der kleinen Gaßmann-Halle (Samstag, 20 Uhr).

Ein Aufbaugegner zur rechten Zeit also für die Marburgerinnen, die sich zum Saisonstart in Leipzig mit 62:47 durchgesetzt hatten? Das sieht „Dolphins“-Trainerin Aleksandra Kojic beileibe nicht so.

„Das wird beileibe kein Spaziergang werden. Spaziergänge gibt es in dieser Saison in dieser Liga nicht. Natürlich sind wir mit einem Blick auf die Tabelle Favorit, vor allem in heimischer Halle. Aber Leipzig hat sich in den jüngsten Spielen deutlich gesteigert. Wir nehmen die Mannschaft sehr ernst“, sagt die Marburger Trainerin.

Verantwortlich für die Steigerung der „Eagles“ ist vor allem Ingo Klimmey. Der Trainer des Männer-Teams löste vor vier Wochen den suspendierten Coach Steffen Merker ab, und seitdem präsentiert sich der BBV mit einem anderen Gesicht.

Gegen Freiburg (81:80) und Chemnitz (79:70) feierten die Leipzigerinnen Heimsiege und auch gegen Wasserburg (67:77) sowie am vergangenen Wochenende beim 53:73 in Donau-Ries hielt das Team die Partien bis ins Schlussviertel offen, ehe es noch einbrach.

„In der schnellen und quirligen Angela Pace verfügt Leipzig über eine hervorragende Aufbauspielerin, in Candace Williams auf dem Flügel, Centerin Lacey Haughian, der exzellenten Dreipunkte-Werferin Britta Hueske und der Österreicherin Caroline Nwafor zudem über überdurchschnittliche Bundesligaspielerinnen. Das ist ein Quintett, von dem jede einzelne ein Spiel entscheiden kann“, warnt Aleksandra Kojic, Leipzig auf die leichte Schulter zu nehmen.

„Allerdings“, so räumt die „Dolphins“-Trainerin ein, „sind wir doch wesentlich ausgeglichener und als Team stärker besetzt. Bei uns kann jede der acht Spielerinnen einer Partie den Stempel aufdrücken. Wenn wir nach Ballgewinnen wieder schneller von Abwehr auf Angriff umschalten, und von Beginn an Tempo machen, sind wir das bessere Team,“, ist Aleksandra Kojic überzeugt, dass am Samstag unterm Strich der elfte Sieg stehen wird, zumal ihre „eiserne Acht“ komplett zur Verfügung steht.

Eine mögliche Kandidatin, den Kader zu erweitern, testen die Marburgerinnen derzeit. Die 23-jährige US-Amerikanerin Cherise Daniel, 1,80 Meter groß, ist vielseitig einsetzbar. „Sie war zu einem Sichtungsturnier in Deutschland und ist jetzt bis zum 20. Dezember bei uns im Training, wird aber nicht spielen. Bis dahin werden wir schauen, ob sie zu uns passt und uns entscheiden. Wir sind aber in einer guten Position und werden keine Schnellschüsse machen“, sieht Aleksandra Kojic den Verein jedoch nicht unter Handlungsdruck.

12. Spieltag: Herner TC – BG Donau-Ries (Sa., 18 Uhr), SV Halle – USC Freiburg, NB Oberhausen – Wolfenbüttel (beide Sa., 19 Uhr), BC Pharmaserv Marburg – Leipzig Eagles (Sa., 20 Uhr), TV Saarlouis – Chemcats Chemnitz (So., 15 Uhr), TSV Wasserburg – Rhein-Main Baskets (So., 16 Uhr).

von Frank Steinhoff-Wolfart

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