Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Blue Dolphins wollen jetzt Platz drei

BC Pharmaserv Marburg Blue Dolphins wollen jetzt Platz drei

Nachdem die Basketballerinnen des BC Pharmaserv Marburg den Einzug ins Endspiel um die Deutsche Meisterschaft verpasst haben, möchten sie die Saison nun wenigstens mit dem dritten Platz abschließen.

Voriger Artikel
68:89 – BC Marburg verspielt die Endspielchance
Nächster Artikel
“Es war eine absolute Spitzensaison“

Eine Szene aus dem Halbfinale in Freiburg: Marburgs Lisa Koop (Mitte) drängt gegen die abwehrenden Natalija Bondarenko (links) und Franziska Höre zum Korb.

Quelle: Melanie Schneider

Marburg. „Natürlich sind wir enttäuscht gewesen nach den beiden Niederlagen gegen den USC Freiburg im Halbfinale“, sagt Marburgs Trainerin Aleksandra Kojic, „das ist eben das Los, das einen in den Playoffs ereilen kann. Und der USC Freiburg war in den beiden Halbfinalspielen die bessere Mannschaft. Wir haben dem Druck nicht standhalten können Das müssen wir einräumen.“

Gleichwohl lässt sie nicht den Kopf hängen. Im Gegenteil. „Die Saison war für uns keinesfalls ein Misserfolg. Wir sollten die Kirche im Dorf lassen“, betont sie und weist einmal mehr darauf hin, dass die anderen Top-Mannschaften der Liga auch andere finanzielle Möglichkeiten haben als der BC Marburg. „Wir fahren ein anderes Programm“, sagt sie. Das kennzeichnet sich vor allem dadurch, dass Kojic auf die intensive Ausbildung und Integration deutscher Spielerinnen in ihr Team setzt. Die Erfolge dieser konsequenten Linie konnten und können sich sehen lassen.

Vor den zwei Spielen gegen die Saarlouis Royals – das Hinspiel wird am Freitag um 20.30 Uhr in Saarlouis angepfiffen – gilt es, noch ein letztes Mal in dieser Saison Spannung aufzubauen. „Wir wollen den dritten Platz erreichen“, bekräftigt Kojic, „die Mädels müssen sich und den Zuschauern zeigen, dass sie den auch verdient haben.“

Gegen eine bislang so hoch mit Titeln dekorierte Mannschaft wie Saarlouis ist dies wahrlich kein leichtes Unterfangen. Das Profiteam aus dem Saarland und ihr Trainer René Spandauw hatten für diese Saison sicherlich andere Ziele, als im Halbfinale der Playoffs auszuscheiden. Ob sie auf den dritten Platz heiß sind oder ihn gar als „Goldene Zitrone“ einschätzen, bleibt abzuwarten. Allerdings steht immer auch die Reputation eines Trainers bzw. einer Mannschaft auf dem Spiel. Und die Begegnungen zwischen Saarlouis und dem BC Marburg verliefen in der Regel recht spannend und auf hohem sportlichen Niveau.

„Ich erwarte, dass meine Spielerinnen noch einmal alles geben“, sagt Kojic. Aber als Trainer sei man in einer derartigen Situation relativ machtlos. Man könne die Motivation zwar schüren. Aber letztlich liege es bei den Spielerinnen, wie sie die Aufgabe angehen. „Es ist eine Charakterfrage und absolute Willenssache.“

von Bodo Ganswindt

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der Printausgabe der OP, der auch ein Gutschein über den ermäßigten Eintritt für das Sonntagesspiel des BC Marburgs gegen die Saarlouis Royals beiliegt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170825-99-782273_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Koch/Köchin im Catering?