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BC Marburg Blue Dolphins wollen Meister ärgern
Sport Lokalsport BC Marburg Blue Dolphins wollen Meister ärgern
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20:41 03.11.2011
BC Marburgs Shenita Landry (Mitte) versucht gegen Wolfenbüttels Katharina Fikiel, zum Korbwurf anzusetzen. Roli-Ann Nikagbatse (rechts) verfolgt die Aktion. Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Die Teams aus Wasserburg und Marburg gehören seit Jahren zu den besten der Liga. Immerhin ist Wasserburg der amtierende Meister, und die Gäste von der Lahn haben in der vergangenen Saison den vierten Platz erreicht.

Auch in der neuen Spielrunde wollen die ambitionierten Teams ein Wort mitsprechen, wenn es um die Vergabe des Meistertitels geht. Doch nach sechs Spielen sieht bei beiden die Bilanz eher durchwachsen aus. Mit jeweils 6:6 Punkten liegen sie als Tabellennachbarn im Mittelfeld der Liga, haben allerdings den Anschluss nach oben noch nicht verloren.

Sowohl Marburg als auch Wasserburg hatten und haben in personeller Hinsicht mit widrigen Umständen zu kämpfen. Beim Meister, in dessen Reihen die ehemalige Marburgerin Hicran Özen spielt, ist Top-Spielerin Tiffany Porter-Talbert aufgrund einer Knieverletzung für die komplette Saison ausgefallen.

Auch die Tschechin Jana Furkova ist verletzt. Ein Ausfall von zwei Leistungsträgerinnen ist nur schwer zu kompensieren. Daher ist das für Wasserburg bisher unbefriedigende Abschneiden nicht verwunderlich.

Inzwischen hat sich der Verein in der 22-jährigen Kirsten Jeter eine weitere US-Amerikanerin an Land gezogen, die in ihrer Heimat in der College-Liga mit 14,3 Punkten pro Spiel zu den besten Scorerinnen gehörte.

„Sie wird möglicherweise gegen uns das erste Mal für Wasserburg auflaufen“, sagt Marburgs Trainerin Aleksandra Kojic, die ihrerseits einmal mehr auf die schlechte Trainingssituation ihres Teams hinweist. „Ich lasse mir durch den Sieg gegen Wolfenbüttel den Blick nicht verstellen“, betont sie.

Es sei unbedingt erforderlich, regelmäßig mit zehn Spielerinnen fünfmal pro Woche zu trainieren und nicht nur zweimal. Nur so sei die angestrebte Verbesserung in spielerischer und taktischer Hinsicht zu erreichen. Doch vor allem Verletzungen und Krankheiten ihrer Schützlinge machten dies bislang nicht möglich.

Basketball, Frauen-Bundesliga: Rhein-Main Baskets - NB Oberhausen (Sa., 16.30 Uhr), Chemcats Chemnitz - OKE Panthers (Sa., 17 Uhr), BV Wolfenbüttel - Nördlingen Donau-Ries (Sa., 18 Uhr), BG Rotenburg/Scheeßel - SV Halle, USC Freiburg - TV Saarlouis (beide Sa., 19.30 Uhr), TSV Wasserburg - BC Marburg (So., 16 Uhr).

von Bodo Ganswindt

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