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BC Marburg Blue Dolphins erwarten Top-Team
Sport Lokalsport BC Marburg Blue Dolphins erwarten Top-Team
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20:50 14.10.2010
Marburgs Mannschaftsführerin Amanda Davidson (rechts) greift an gegen Wolfenbüttels Carla Bartee (links) und Shaina Zaidi. Quelle: Melanie Schneider

Marburg. Alles scheint bereitet für das aktuelle Top-Spiel der Frauenbundesliga: Die alten Rivalen aus Marburg und Freiburg stehen sich am Samstagabend ab 20 Uhr in der kleinen Georg-Gaßmann-Halle gegenüber. Beide Mannschaften sind mit jeweils drei Siegen in die Saison gestartet und haben sich sogleich hinter dem Deutschen Meister TV Saarlouis an der Tabellenspitze etabliert.

In den Partien gegen die Eisvögel aus dem warmen Breisgau ging es bislang immer heiß her. Freiburgs Trainerfuchs Harald Janson trainiert ein Team, aus dem vor allem die Ausnahmeathletin Mirna Paunovic herausragt. Die 34-jährige Spielerin ist in der Regel Dreh- und Angelpunkt ihrer Mannschaft, die gespickt ist mit weiteren deutschen und US-amerikanischen Topspielerinnen. Zuletzt machten die Freiburgerinnen mit einem 83:74-Sieg gegen den TSV Wasserburg auf sich aufmerksam.

Aber auch für die Blue Dolphins ist die Saison gut angelaufen. Bislang stehen drei souveräne Siege zu Buche, die nicht zuletzt auf die konsequente und behutsame Trainingsarbeit von Aleksandra Kojic zurückzuführen ist.

Doch Marburgs Headcoach will von frühzeitigen Vorschusslorbeeren nichts wissen: „Wir spielen am Samstag erst die vierte Partie. Die ist nicht mehr und nicht weniger bedeutend als die Spiele, die wir bisher ausgetragen haben beziehungsweise noch austragen werden. Ich orientiere mich an der Leistung meiner Mannschaft und nicht am aktuellen Tabellenstand.“

Gleichwohl weiß Kojic nur zu gut um die Qualitäten der Gäste. „Dass Freiburg zu den Top-Teams gehört, ist nichts Neues“, sagt sie. Auch sie rechnet mit einem guten und spannenden Spiel. „Wer Zeit hat, sollte in die Gaßmann-Halle kommen, denn beide Mannschaften verfügen über glänzende Spielerinnen.“

Was die Blue Dolphins anbelangt, so kennzeichnen die sich einmal mehr durch ihre geringen individuellen Leistungsunterschiede. „Das macht uns schwerer ausrechenbar“, sagt Kojic. Es sei ein großer Vorteil, dass an den jeweiligen Spieltagen fast immer wieder eine andere Spielerin dem Spiel ihren Stempel aufdrücke.

Zu ihrer alten Stärke zurückgefunden hat offenbar Hicran Özen, die in den Auftaktpartien zu den Aktivposten ihres Teams zählte. Einen bärenstarken Eindruck haben bislang auch Sandra Weber und der Neuzugang Shenita Landry hinterlassen.

Außerdem spielen: SV Halle Lions - Herner TC, New Baskets Oberhausen - Donau-Ries (beide Sa., 19 Uhr), TV Saaarlouis - Leipzig (so. 15 Uhr), Rhein-Main Baskets - Wolfenbüttel (So., 15.30 Uhr), Wasserburg - Chemnitz (So., 16 Uhr)

von Bodo Ganswindt