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Beste Abwehr prüft besten Angriff

BC Pharmaserv Marburg Beste Abwehr prüft besten Angriff

Die Basketballerinnen des BC Pharmaserv Marburg wollen morgen ihre Bundesliga-Tabellenführung gegen die Wildcats aus Wolfenbüttel verteidigen und in eigener Halle ungeschlagen bleiben.

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Nicht aufzuhalten: Sandra Weber (rechts) setzt sich im Pokal gegen die Chemnitzerin Christina Schnorr durch.

Quelle: Schneider

Marburg. Ein Spaziergang wird die Partie gegen den Tabellensechsten am Samstag ab 20 Uhr in der kleinen Gaßmann-Halle für die „Dolphins“ allerdings beileibe nicht.

Schließlich hat Wolfenbüttel am vergangenen Wochenende seine Heimstärke einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nach zeitweiligem deutlichen Rückstand bezwangen die Schützlinge von Trainer Vlastibor Klimes den USC Freiburg in einer dramatischen Schlussphase noch mit 78:73 (31:43), zogen erstmals ins Final Four um den Pokal ein und feierten den bislang größten Erfolg in ihrer Vereinsgeschichte.

Doch auch dem BC Pharmaserv tat die zweiwöchige Weihnachtspause offenbar gut. Nach dem letztlich ungefährdeten 90:74-Erfolg bei den Chemcats in Chemnitz stehen auch die „Dolphins“ im Pokal in der Runde der letzten vier, die am 5./6. Februar ausgelost wird und haben damit ihr erstes Saisonziel bereits erreicht.

„Für mich kam Wolfenbüttels Sieg über Freiburg nicht ganz so überraschend. Das ist eine ganz ordentliche Mannschaft, die vor allem zu Hause eine Macht ist und zu Recht auf Platz sechs steht“, sagt Marburgs Trainerin Aleksandra Kojic. In eigener Halle zogen die „Wildkatzen“ bislang nur im Hinspiel gegen die Marburgerinnen (70:81) und am letzten Spieltag des alten Jahres gegen den Tabellenzweiten TSV Wasserburg (80:87) den kürzeren.

Auswärts hingegen lief es für das Klimes-Team bislang weniger nach Wunsch, auch wenn zum Rückrundenstart im Dezember in Oberhausen ein 75:68-Erfolg gelang.

„Wolfenbüttel hat die beste Offense der Liga, hat im Schnitt 78 Punkte pro Spiel erzielt. Allerdings verfügt die Mannschaft auch bislang über die schwächste Defense, während wir die beste Abwehr der Liga stellen. Da müssen wir ansetzen“, sagt Aleksandra Kojic, deren Team im Schnitt erst knapp 62 Punkte pro Spiel zuließ.

In den US-Amerikanerinnen Ofa Tulikihihifo und Carla Bartee, der Tschechin Katarina Flasarova sowie der eingedeutschten Charmaine Callaghan und Suska Berger verfügt Wolfenbüttel über erfahrene und treffsichere Spielerinnen.

Zudem kam die international erfahrene Centerin Juliane Höhne, die zuletzt in Belgien spielte, zu den „Wildcats“. Diese müssen allerdings auf ihre zweitbeste Werferin, Roli-Ann Nikagbatse nach einer schweren Verletzung längere Zeit verzichten. „Das ist ein herber Verlust für die Mannschaft“, bedauert Aleksandra Kojic.

Bei den Marburgerinnen sind alle Spielerinnen fit. Auch der aus Wasserburg gekommene Neuzugang Carlene Hightower, den Aleksandra Kojic als „Glücksfall“ für ihr Team bezeichnet. „Carlene kennt die Liga, ist eine ganz starke Spielerin. Dass wir sie verpflichten konnten, war eine glückliche Fügung“, hält Marburgs Trainerin große Stücke auf die 24-Jährige.

Der 14. Spieltag: New Baskets Oberhausen - Chemcats Chemnitz, SV Halle Lions - Heli Donau-Ries (beide Sa., 19 Uhr), RTV Saarlouis - Herner TC (Sa., 19.30 Uhr), BC Pharmaserv Marburg - Wolfenbüttel Wildcats (Sa., 20 Uhr), Rhein-Main Baskets - Leipzig Eagles (So., 15.30 Uhr), TSV Wasserburg - USC Freiburg (Sa., 16 Uhr).

von Frank Steinhoff-Wolfart

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