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BC Marburg Aleksandra Kojic sieht gute Chance gegen Saarlouis
Sport Lokalsport BC Marburg Aleksandra Kojic sieht gute Chance gegen Saarlouis
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19:09 05.11.2009
Lisa Koop (rechts) – hier im Spiel gegen den TSV Wasserburg – laboriert derzeit an einer Fußverletzung. Noch steht nicht fest, ob sie am Samstag gegen Saarlouis spielen kann. Quelle: Rainer Waldinger

Marburg. Für den Samstag (7.11.) zeichnet sich in der Georg-Gaßmann-Halle ein interessantes Kräftemessen zwischen dem aktuellen Deutschen Meister und Pokalsieger, den TV Saarlouis Royals, und der gut in die Saison gestarteten Blue Dolphins des BC Pharmaserv Marburg ab.

Da Marburg ohnehin im Ligaschnitt mit die meisten Zuschauer zu verbuchen hat, dürfte mit 1.000 oder mehr Besuchern gerechnet werden.

Die Konstellation ist optimal. Beide Mannschaften rangieren mit jeweils elf Punkten auf den Plätzen zwei und drei der Tabelle. Sowohl Gästetrainer René Spandauw als auch Marburgs Coach Aleksandra Kojic bezeichnen die Liga als so ausgeglichen wie selten zuvor. Dass es für beide Teams bislang zu den Top-Rängen gereicht hat, mag ein Beleg für ihre Klasse sein. Aber beide Trainer wiegeln ab. „Die bislang hinten rangierenden Mannschaften haben sich sehr gut verstärkt, und die Favoriten der Liga sind aus meiner Sicht noch nicht so richtig in Tritt gekommen“, sagt Spandauw, dessen Schützlinge gegen Freiburg Federn lassen mussten.

Auch Kojic warnt vor zu frühen Festlegungen auf den einen oder anderen Favoriten. „Dafür ist die Saison noch zu jung“, sagt sie. Dennoch sieht sie bei ihrer Mannschaft einen Aufwärtstrend im Vergleich zur vergangenen Saison. „Wir haben fünf von sechs Spielen gewonnen. Darauf lässt sich aufbauen.“Das Spiel gegen die Saarlouis Royals könnte somit ein erster Gradmesser sein, wohin die weitere „Reise“ in der Bundesliga führt. Dabei sieht Kojic der Begegnung relativ gelassen entgegen und rechnet sich durchaus gute Chancen aus. „Wir wollen gut spielen und natürlich auch gewinnen, aber wir stehen nicht mit dem Rücken an der Wand.“

Sorge bereitet der Trainerin die Tatsache, dass Lisa Koop noch immer unter ihrer Verletzung aus dem Spiel gegen Halle leidet. Dort war sie umgeknickt und hat seitdem Schmerzen im Fuß. „Sie konnte diese Woche deshalb noch nicht trainieren“, sagt Kojic, „wir hoffen, dass sie bis zum Samstag wieder fit ist. Allerdings geht die Gesundheit meiner Spielerinnen immer vor.“

Dass es gegen Saarlouis ein schwerer Gang wird, liegt auf der Hand. Der Deutsche Meister und Pokalsieger hat seinen breiten und ausgeglichenen Kader noch einmal verstärkt, um auch in den europäischen Wettbewerben bestehen zu können. Saarlouis hat unter anderem hochkarätige Ausländerinnen in ihren Reihen und in Romy Bär die laut Kojic derzeit beste deutsche Spielerin. Die Marburgerinnen wollen ihrerseits versuchen, die Stärken der Gäste „herauszunehmen“ und selbst ihr Spiel aufzuziehen.Dabei hofft Kojic auf die Unterstützung des Publikums. „Ich glaube, beide Mannschaften haben es verdient, dass sie von vielen Zuschauern gesehen werden. Wir sind gut gestartet, und in Saarlouis stellt sich kein Geringerer als der amtierende Deutsche Meister vor.“

Das Spiel beginnt am Samstag, 7. November, um 20 Uhr in der Sporthalle am Gaßmann-Stadion in Marburg.

von Bodo Ganswindt

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