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Willingen kämpft um Skisprung-Weltcup

Skispringen Willingen kämpft um Skisprung-Weltcup

Mit der Aktion "Bausteine für die Mühlenkopfschanze" will der Skiclub Willingen im Kampf um die Zukunft des Skisprung-Weltcups ab 2013 ein Zeichen setzen.

Willingen . Der Internationale Skiverband FIS hat bis zum Spätherbst des kommenden Jahres den Neubau des Kampfrichterturms und die Installation einer permanenten Flutlichtanlage gefordert. Das 2,2 Millionen Euro teure Projekt stellt den Ausrichter jedoch vor ein finanzielles Problem.

Trotz der erhofften Unterstützung durch die öffentliche Hand sind die über 1100 Mitglieder des mehr als 100 Jahre alten Vereins sowie dessen Freunde, Förderer, Geschäftspartner, Fans und Sponsoren daher aufgerufen, sich mit dem Erwerb von Bausteinen im Wert von 20 bis 1000 Euro an der Anschubfinanzierung zu beteiligen. "Wir wollen mit dieser Aktion ein Signal aussenden, wie wichtig der Weltcup für diese Region ist", sagte Skiclub-Präsident Jürgen Hensel.

Wegen der finanziellen Beteiligung von Bund, Land, Kreis und Gemeinde führe der Verein "seit Wochen Gespräche auf allen politischen Ebenen, um Fördergelder der öffentlichen Hand für die geforderten Baumaßnahmen zu erhalten", erklärte Hensel.

Vom 10. bis 12. Februar 2012 richtet Willingen den Weltcup während der Team-Tour aus. Die weitere Zukunft steht jedoch in den Sternen. "Dieses Weltcup-Skispringen ist nichts, was man für alle Zeiten unter Vertrag kriegt. Wir können nur unser Bestes geben und hoffen, dass das gut genug ist, damit es hierbleibt", hatte Willingens Bürgermeister Thomas Trachte unlängst in einem Interview der "Frankfurter Rundschau" betont.

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