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Wichtiger Tag für Eintracht: Neuer Aufsichtsrat

Fußball Wichtiger Tag für Eintracht: Neuer Aufsichtsrat

Bei Eintracht Frankfurt werden an diesem Montag wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Dann treffen die Aktionäre der Fußball AG zu ihrer Hauptversammlung zusammen und bestimmen den neuen Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten.

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Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Der frühere Fraport-Chef Wilhelm Bender wird nach fünf Jahren als Vorsitzender des Kontrollgremiums aufhören. Die Wahl des Wertpapierhändlers und jahrelangen Eintracht-Geldgebers Wolfgang Steubing zu seinem Nachfolger gilt als sicher.

Wichtigste Aufgabe des Aufsichtsrats wird perspektivisch die Berufung eines neuen Vorstandschefs sein, da Amtsinhaber Heribert Bruchhagen in einem Jahr nach Ablauf seines Vertrages in den Ruhestand geht. Kurzfristig steht vor allem die Absegnung des neuen Cheftrainers an. Eine Entscheidung über den Nachfolger des zurückgetretenen Thomas Schaaf wurde zuletzt hinter diesen "Fixpunkt" (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) am Montagabend zurückgestellt.

Da Steubing eine große Nähe zu Armin Veh nachgesagt wird, gilt der frühere Trainer der Eintracht als aussichtsreicher Kandidat für den Vorstandsvorsitz oder zumindest einen Posten in der künftigen Vereinsführung. Steubing steht außerdem für einen deutlich risiko- und investitionsfreundlicheren Kurs als Bender bzw. Bruchhagen. So wollen er und Mitstreiter wie Finanzvorstand Axel Hellmann der Eintracht perspektivisch mehr als zehn Millionen Euro zuführen, indem sogenannte Genussscheine an Gönner des Vereins verkauft werden.

Vorgestellt werden soll der neue Aufsichtsrat am Montagabend bei einer Pressekonferenz in den Räumen des Eintracht Frankfurt e.V. am Riederwald. Der eingetragene Verein hält mit 62,9 Prozent auch die Aktienmehrheit an der Fußball AG. Weitere Anteilseigner sind die "Freunde der Eintracht" (28,5 Prozent), zu denen unter anderem das Bankhaus Metzler und die Landesbank Hessen-Thüringen gehören, die BHF-Bank (5 Prozent) sowie die "Wolfgang Steubing AG" (3,6 Prozent).

dpa

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