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Werder verdirbt Frankfurts Coach mit 1:0-Sieg die Rückkehr

Fußball Werder verdirbt Frankfurts Coach mit 1:0-Sieg die Rückkehr

Werder Bremen hat seinem langjährigen Trainer Thomas Schaaf die Rückkehr ins Weserstadion verdorben und Eintracht Frankfurt die letzten Hoffnungen auf Europa geraubt.

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Werders Bargfrede (r.) und Medojevic kämpfen um den Ball.

Quelle: Carmen Jaspersen

Bremen. Mit dem 1:0 (0:0)-Sieg am Samstag untermauerte dagegen das Team von Viktor Skripnik seine Ambitionen auf das internationale Geschäft. Im 90. Vergleich der beiden Bundesligisten traf Davie Selke (66. Minute) für die Norddeutschen. Damit erhöhten die Hanseaten ihr Konto auf 42 Punkte, während die Eintracht nach dem zehnten Auswärtsspiel ohne Sieg nur 36 Zähler aufweist.

Bei seinem ersten Gastspiel nach der Entlassung vor zwei Jahren waren vor Spielbeginn alle Kameras auf Schaaf gerichtet - er war 13 Jahre lang Cheftrainer an der Weser. Der 54-Jährige wurde herzlich empfangen, wollte sich aber ganz auf das Spiel seiner zuvor in fünf Partien sieglosen Hessen konzentrieren. Er veränderte seine Elf auf vier Positionen: Marco Russ, Anderson, Bastian Oczipka und Marc Stendera ersetzen Alexander Madlung (Gelb-Sperre), Carlos Zambrano, Timothy Chandler und Lucas Piazion.

Die Hessen hatten vor 42 100 Zuschauern gleich zu Beginn zwei Möglichkeiten durch Marcel Kittel (3./7.), der später verletzt das Feld verlassen musste. Kurios war die zweite Chance, als Werders Keeper Koen Casteels klären wollte, dabei aber Mitspieler Clemens Fritz anköpfte, der Ball vor die Füße von Kittel fiel und der Torhüter dann in höchster Not wieder klärte. Schaaf-Schüler Skripnik hatte Casteels für Raphael Wolf gebracht, doch besondere Sicherheit strahlen beide nicht aus.

Weil neben Werders Abwehr-Gespann Jannik Vestergaard und Alejandro Gálvez auch Felix Kroos ausfiel, begannen Sebastian Prödl und Asssani Lukimya in der Innenverteidigung. Als linker Verteidiger durfte Youngster Janek Starnberg (22) auflaufen, hinter den Spitzen agierte Izet Hajrovic. Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten erarbeiteten sich die Gastgeber offensive Vorteile und hätten durch Franco di Santo, der mehrere Chancen vergab, schon früher in Führung gehen müssen.

Frankfurts Schlussmann Kevin Trapp war auch bei der Großchance durch Theodor Gebre Selassie (52.) zur Stelle. Beim Kopfball von Prödl (55.) war nur noch die Latte dazwischen. Die in der ersten Halbzeit an Höhepunkten arme Partie nahm nach der Pause Fahrt auf. Besonders die Bremer drückten und wurden stärker in den Zweikämpfen.

Frankfurt lauerte auf Konter. So vergab der eingewechselte Takashi Inui (62.) frei vor Casteels, eine Minute später schoss der Ex-Bremer Nelson Valdez knapp drüber. Selke köpfte im Gegenzug nach einem Freistoß von Zlatko Junuzovic zur verdienten Führung für Werder ein. Erneut war die Latte im Weg, nachdem di Santo uneigennützig auf Selke abgelegt hatte (74.).

dpa

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