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WM-Start von Degenkolb ungewiss - "Vorzeichen nicht die besten"

Radsport WM-Start von Degenkolb ungewiss - "Vorzeichen nicht die besten"

Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bangt vor der am Sonntag beginnenden WM in Ponferrada um den Start seines Kapitäns John Degenkolb. Der 25-Jährige befindet sich wegen eines angeschwollenen Lymphknotens in der Lendengegend weiter im Krankenhaus in seiner Wahlheimat Frankfurt/Main.

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Degenkolb befindet sich weiter im Krankenhaus.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Frankfurt/Main. "Die Vorzeichen sind nicht die besten. Es ist nicht so, dass er derzeit trainieren könnte", sagte sein Manager Jörg Werner auf dpa-Anfrage. Wann Degenkolb das Krankenhaus wieder verlassen kann, ist noch unklar.

Der Fahrer vom Team Giant-Shimano, der bei der am Sonntag zu Ende gegangenen Spanien-Rundfahrt vier Etappen gewonnen hatte, musste bereits seinen Start im Mannschaftszeitfahren am Sonntag absagen. Wichtiger ist aber sein Einsatz eine Woche später im Straßenrennen, wo Degenkolb Chancen auf einen Podestplatz eingeräumt werden.

Ein fast auf Tischtennisballgröße angeschwollener Lymphknoten als Folge einer verdreckten Schürfwunde zwang Degenkolb zum sofortigen Gang zum Arzt. Mit Blick auf die WM ist der gebürtige Thüringer noch zuversichtlich. "Vielleicht ist das gar nicht so schlecht, dass da ein bisschen Druck von meinen Schultern genommen wird. Ich konnte bei der Vuelta auch in schwerem Terrain ganz gut mitfahren, und ich bin nach wie vor optimistisch, dass das nicht innerhalb einer Woche und nach vier Tagen Antibiotika komplett weg sein wird", sagte Degenkolb der "Frankfurter Rundschau".

dpa

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