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Verwaltungsgericht kritisiert Stadt wegen Fan-Entscheidung

Fußball Verwaltungsgericht kritisiert Stadt wegen Fan-Entscheidung

Mit scharfer Kritik hat das Verwaltungsgericht Darmstadt auf die Entscheidung der Stadt zu deren umstrittenem Innenstadt-Verbot reagiert. "Das zeugt schon von einem gewissen rechtsstaatsfernen Verhalten", sagte Gerichtssprecher Jürgen Gasper am Freitag auf Anfrage.

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Die Statue Justizia.

Quelle: Peter Steffen/Archiv

Darmstadt. Das Gericht stelle sich nun auf weitere Fans der Frankfurter Eintracht ein, die gegen das Aufenthaltsverbot vorgehen würden. Entsprechende Ankündigungen gebe es bereits. Wieviele Fans sich noch melden würden, könne er nicht einschätzen, sagte Gasper. Es könnten Einzelne sein, aber auch Hunderte.

Aus Angst vor Fanausschreitungen beim Fußball-Hessenderby zwischen dem SV Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt am Samstag hatte die Stadt Darmstadt entschieden, das Zentrum von Freitagabend bis Sonntagmorgen für Frankfurter Fans zu sperren. Sieben Fans wandten sich vor dem Verwaltungsgericht dagegen, sechs bekamen Recht. Nur diese sechs Personen dürften das Zentrum betreten, erklärte die Stadt Darmstadt am Freitag. Ansonsten habe das Aufenthaltsverbot Bestand.

dpa

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