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Unterschlagung: DOSB stellt Strafanzeige gegen Mitarbeiter

Sportpolitik Unterschlagung: DOSB stellt Strafanzeige gegen Mitarbeiter

Beim Deutschen Olympischen Sportbund soll nach Angaben der Sport-Dachorganisation ein Mitarbeiter Gelder im großen Stil veruntreut haben. "Der DOSB hat eine Untersuchung durch externe Spezialisten eingeleitet und Strafanzeige gestellt", teilte der DOSB am Mittwoch in Frankfurt/Main fest, wo die Geschäftsstelle des Dachverbandes sitzt.

Frankfurt/Main. Auch eine betroffene Firma habe Strafanzeige gestellt. Zuerst hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über den Fall berichtet. Sie schreibt von einer sechsstelligen Summe, geschätzte 450 000 Euro, die dem DOSB durch Unterschlagung seit 2009 verloren gegangen sein soll.

"Die genaue Höhe des Schadens wird erst nach Abschluss der Untersuchungen feststehen", hieß es beim DOSB. Dem verdächtigen Mitarbeiter sei fristlos gekündigt worden. Nach dem Stand der Untersuchungen wird dem Angestellten vorgeworfen, sich über mehrere Jahre durch fingierte Firmen-Rechnungen bereichert zu haben. Außerdem soll er das Konto der DOSB-Vereinshilfe GmbH belastet haben.

dpa

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