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Sportminister Beuth mahnt den Sport: "Autonomie missbraucht"

Sportpolitik Sportminister Beuth mahnt den Sport: "Autonomie missbraucht"

Hessens Innen- und Sportminister Peter Beuth hat den DOSB angesichts der vielen Skandale im Sport ermahnt. "Die Autonomie, die stets wie ein Schutzschild gegenüber der Politik emporgehalten wurde, ist vielfach für Manipulation im großen Stil missbraucht worden", sagte der CDU-Politiker beim Neujahrsempfang des Deutschen Olympischen Sportbundes am Montag im Frankfurter Römer.

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Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Die Integrität des Sports werde von der ganzen Gesellschaft beobachtet. "Ich erwarte schonungslose Aufklärung", sagte Beuth auch im Hinblick an die ungeklärten Vorgänge im Deutschen Fußball-Bund (DFB) rund um die Vergabe der WM 2006.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann bezeichnete die am Montag aufgekommenen Medienberichte über einen möglichen Wettskandal im Tennis als "weiteren Schlag in die Magengrube" nach den massiven Korruptionsfällen beim Fußball-Weltverband FIFA und Leichtathletik-Weltverband IAAF. Der DOSB unterziehe sich derzeit einer umfangreichen externen Analyse ("Machen wir auch alles richtig?"), und wolle sich nach den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro neu strukturieren.

dpa

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