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Skyliners-Geschäftsführer Wöbke: "Haben den Anschluss verloren"

Basketball Skyliners-Geschäftsführer Wöbke: "Haben den Anschluss verloren"

Die Fraport Skyliners stehen nach Auffassung von Geschäftsführer Gunnar Wöbke vor einer ungewissen Zukunft. Ohne den Bau einer neuen Multifunktionsarena in Frankfurt am Main sei ein "Top-Team in der Bundesliga" für die Basketballer nicht möglich, sagte Wöbke im Interview mit der "Frankfurter Neue Presse" (Donnerstag).

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Wöbke: Zukinft der Deutsche Bank Skyliners ungewiss.

Quelle: Joachim Storch/Archiv

Frankfurt/Main. "Dazu sind mittlerweile zu viele Standorte wirtschaftlich zu stark aufgestellt", sagte Wöbke. "Wir haben wirtschaftlich den Anschluss an das obere Drittel der Liga verloren."

Während die Konkurrenz aus München, Ulm, Oldenburg oder Würzburg bereits über neue Hallen verfügt oder zumindest die Zusagen für den Bau hat, tut sich in Frankfurt seit Jahren nicht viel. Im Gespräch ist weiter die Errichtung einer Multifunktionsarena am Kaiserei, für die die Ausschreibung in naher Zukunft erfolgen soll. "Wir kämpfen seit einigen Jahren um jeden Zentimeter bei diesem Thema. Wir versuchen weiter, den BBL-Spielbetrieb aufrecht zu erhalten - und bis zum Bau der Arena sportlich zu überleben."

In der kommenden Saison dürften die Playoffs für das Team von Trainer Muli Katzurin nur schwer zu erreichen sein, da der Kader auch aus finanziellen Gründen drei Wochen vor Saisonbeginn nach wie vor nicht komplett ist. "Die Zukunftschancen unseres Clubs definieren sich nicht darüber, auf welchem Tabellenplatz wir diese Saison abschneiden, sondern ob die Halle kommt", machte Wöbke klar. "Ohne eine zeitgemäße Infrastruktur kann es (...) keinen wirtschaftlich gesunden Profisport geben. Frankfurt steht am Scheideweg."

dpa

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