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Rekord-Polizeieinsatz bei KSC gegen Eintracht Frankfurt

Fußball Rekord-Polizeieinsatz bei KSC gegen Eintracht Frankfurt

Rund um die Partie des abstiegsbedrohten Karlsruher SC gegen Eintracht Frankfurt wird es an diesem Sonntag den größten Polizeieinsatz bei einem Fußballspiel der 2. Bundesliga in Baden-Württemberg geben.

Karlsruhe. "Wir sind gerade an der 900-Mann-Grenze", bestätigte Einsatzleiter Fritz Rüffel am Freitag. Hinzu kämen 500 Beamte der Bundespolizei, die die Bahnanreise der Frankfurter Anhänger sichern sollen. Auch der Verein stellt bei dieser als "Hochrisikospiel" eingestuften Partie mit 600 Ordnern doppelt soviel Personal wie üblich.

Das Kontingent für die Frankfurter Fans war aus Sicherheitsgründen kurzfristig noch auf 4964 Karten erhöht worden. "Wir wissen allerdings nicht, wie viele Fans aus Frankfurt kommen. Man spricht von einer Größenordnung von 7000 bis 10 000", sagte Rüffel. In und um das Wildparkstadion herrscht am Sonntag Alkoholverbot, zudem besteht ein Glasflaschenverbot am Karlsruher Bahnhof.

Einsatzleiter Rüffel stellte Einsätze dieser Größenordnung für die Zukunft in Frage. "Diese Einsatzanzahl ist der gesamten Infrastruktur im und rund um das Stadion geschuldet. Begegnungen dieser Art kann ich aus polizeilicher Sicht nicht mehr unterstützen. Es hat bereits Gespräche mit dem Ministerium gegeben, dass man sagt, dann muss so eine Begegnung eben woanders stattfinden", sagte Rüffel. Bliebe der KSC in der 2. Liga, drohe nächstes Jahr ein vergleichbares Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern.

dpa

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