Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Reform: Olympiastützpunktleiter fürchtet keine Veränderung

Sportpolitik Reform: Olympiastützpunktleiter fürchtet keine Veränderung

Der Verantwortliche des Olympiastützpunktes Hessen in Frankfurt am Main geht nicht davon aus, dass die Spitzensportreform Auswirkungen auf seinen Standort hat.

Voriger Artikel
Handball-Europameister Lemke wechselt nach Melsungen 
Nächster Artikel
Olympia-Turner werden als "Sportler mit Herz" ausgezeichnet

Sportausschuss des Bundestages.

Quelle: Britta Pedersen/Archiv

Frankfurt/Main. "Bei uns dürfte sich nichts ändern. Das ist für uns kein Thema", sagte Stützpunktleiter Werner Schäfer am Donnerstag auf die Frage, ob Frankfurt bei möglichen Zusammenlegungen betroffen sein könnte.

Dies sei nicht nötig, "weil wir sehr gut mit dem Stützpunkt Rheinland-Pfalz/Saar zusammenarbeiten". Auch dieser Standort solle nach aktuellem Stand in Zukunft bestehen, sagte Schäfer. Hessen sei bei der Reform nur beim Bundesstützpunkt Badminton Jugend in Frankfurt "akut" betroffen, betonte er.

Die am Mittwoch in Berlin vorgestellte Reform sieht unter anderem vor, dass potenzialorientierter gefördert werden soll. Zudem sollen die Olympiastützpunkte von 19 auf 13 reduziert werden, auch etwa 20 Prozent der Bundesstützpunkte sollen wegfallen. "Diese Reform hat sehr viele positive Ansätze, das hat sich auch schon länger gezeigt. Es ist ein konsequenter Ansatz, den man aber erst in der Praxis bewerten kann", erklärte Schäfer.

Ein mögliches Modell, die Stützpunkte zu reduzieren, könnte sein, dass Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg ihre vier Standorte pro Bundesland auf jeweils einen konzentrieren. Dies sei zumindest administrativ möglich, sagte Schäfer. 

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hessen
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170217-99-332952_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Als Azubi eine Zeit im Ausland lernen