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Hessen Rassismusvorwurf: Verfahren gegen FFC Frankfurt eingestellt
Sport Hessen Rassismusvorwurf: Verfahren gegen FFC Frankfurt eingestellt
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16:31 07.04.2016
Gaelle Enganamouit (l.) und Mandy Islacker (r.) im Zweikampf. Foto Jan Hübner/Archiv Quelle: Jan Huebner
Frankfurt/Main

Das gab der Verein am Donnerstag bekannt.

Einige Zuschauer des FFC sollen eine Spielerin des schwedischen Meisters FC Rosengard während des Champions-League-Viertelfinalspiels in der vergangenen Woche mit rassistischen Rufen überzogen haben. Der Verein habe diese Vorwürfe aber gegenüber der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA entkräften können, erklärte FFC-Manager Siegfried Dietrich. "Wir danken den Gremien der UEFA für die gute Zusammenarbeit und Kooperation bei der Aufklärung der genauen Umstände der Angelegenheit und die schnelle Entscheidung, das Verfahren einzustellen und die Akte zu schließen."

Die Frankfurter hatten schon unmittelbar nach dem Spiel beteuert, dass die Buh-Rufe einiger Zuschauer keinen rassistischen Hintergrund gehabt hätten, sondern nur die Reaktion auf ein schweres Foul der betreffenden Spielerin gewesen seien. Der FFC setzte sich in diesem Viertelfinal-Duell mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen Rosengard durch.

dpa