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Neues Stadion für Darmstadt: viele Fragen sind noch offen

Fußball Neues Stadion für Darmstadt: viele Fragen sind noch offen

Die Stadt Darmstadt treibt den Umbau des Merck-Stadions am Böllenfalltor mit Nachdruck voran. Wann allerdings der gerade in die Fußball-Bundesliga aufgestiegene SV Darmstadt 98 dort antreten kann, ist offen, wie auf einer Informationsveranstaltung am Montagabend deutlich wurde.

Darmstadt. Die Stadt als Besitzer des Stadions hatte zuletzt eine Fertigstellung bis zum Jahr 2018 angepeilt. Die zuständige Baudezernentin Cornelia Zuschke räumte nun jedoch ein, dass ein Normenkontrollverfahren zum Aufschub oder Stopp der Planungen und des Baus führen könne.

Fest steht, dass die neue Gesamtzuschauerkapazität zwischen symbolischen 18 098 - in Anlehnung an das Gründungsjahr des Vereins - und 19 350 Zuschauern liegen wird, wie Projektleiter Matthias Schöner erklärte. Mehr Zuschauer seien nach derzeitigem Baurecht nicht möglich. Damit beträgt das Fassungsvermögen nur wenig mehr als die zuletzt genehmigten 16 150 Zuschauer der alten Arena.

"Der Umbau soll bei laufendem Spielbetrieb stattfinden. Deswegen ist es so wichtig, dass diese Phase kurz und planungssicher ist", sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch. Der Grünen-Politiker versprach, dass man beim Verhältnis von Steh- und Sitzplätzen die höchste Stehplatzquote aller derzeitigen Bundesligisten haben werde. 

dpa

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