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Nach Platzsturm gegen Magdeburg: Teilausschluss für Fans in Offenbach

Fußball Nach Platzsturm gegen Magdeburg: Teilausschluss für Fans in Offenbach

Nach den Ausschreitungen beim Aufstiegsspiel zwischen Kickers Offenbach und dem 1. FC Magdeburg ist der hessische Regionalligist zu einem Teilausschluss der Zuschauer verurteilt worden.

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Am 31. Mai kam es zu Ausschreitungen der Offenbacher Fans.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Wegen der Vorfälle vom 31. Mai widerrief das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Mittwoch im Einzelrichter-Verfahren die bestehende Bewährung eines früheren Urteils gegen die bereits mehrfach auffällig gewordenen Kickers. Das Gremium verpflichtete den Club dazu, beim nächsten Regionalliga-Heimspiel gegen den FC Homburg am 8. August die Gegengerade und den Heimbereich der Westtribüne zu schließen.

Außerdem dürfen nur 3500 Eintrittskarten an die Heim-Anhänger verkauft werden. In den geschlossenen Tribünenbereichen seien keine Banner, Plakate, Transparente oder Ähnliches erlaubt, teilte der DFB mit. Auch eine Übertragung des Spiels im Rahmen eines Public Viewings sei auf dem Stadion- und Vereinsgelände nicht gestattet.

 

"Nach intensiven Gesprächen zwischen dem DFB, der Regionalliga Südwest und dem OFC konnte ein komplettes Geisterspiel vermieden werden", hieß es in einer Erklärung der Kickers Offenbach

 

Das Rückspiel gegen Magdeburg hatten die Offenbacher nicht nur 1:3 verloren und damit den Aufstieg in die 3. Liga verpasst: Die Partie musste in der 84. Minute für rund 17 Minuten unterbrochen werden, weil etwa 40 OFC-Fans in den Innenraum eindrangen und Pyrotechnik zündeten. Beim anschließenden Einsatz wurden einige Polizisten verletzt. Bereits in der 41. Minute waren aus dem Offenbacher Zuschauerblock Gegenstände Richtung FCM-Spieler geworfen worden.

dpa

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