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Meier vor Duell: "Vertrauen dieser Mannschaft absolut"

Fußball Meier vor Duell: "Vertrauen dieser Mannschaft absolut"

Für den SV Darmstadt 98 steht das nächste Kellerduell an. Mit einem Sieg gegen den HSV könnten sich die "Lilien" im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen. Bei der fünften Niederlage in Serie würde es aber auch rund um das Böllenfalltor zunehmend ungemütlich.

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Darmstadts Trainer Norbert Meier.

Quelle: Marius Becker/Archiv

Darmstadt. Trotz zuletzt vier Niederlagen in Serie hat Darmstadts Trainer Norbert Meier den Glauben an sein Team noch lange nicht verloren. "Wir vertrauen dieser Mannschaft absolut", sagte Meier am Freitag. Vor dem richtungsweisenden Kellerduell gegen den Hamburger SV am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) sprach der 58-Jährige seinen Spielern Mut zu. "Wir müssen die Köpfe oben behalten", sagte Meier.

Mit einem Sieg gegen den Bundesliga-Dino könnten sich die "Lilien" erst einmal bis auf sieben Punkte von den Hanseaten absetzen. Dafür müssen sich die Darmstädter im Vergleich zum schwachen Heim-Auftritt beim 0:1 gegen den FC Ingolstadt vor zwei Wochen aber deutlich steigern. Bei einer erneuten Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg würde auch der Druck auf Meier zunehmen.

Doch der "Lilien"-Coach sieht seine Mannschaft auf einem ordentlichen Weg. "Einige Dinge haben gegen Schalke hervorragend funktioniert", sagte Meier mit Blick auf das 1:3 bei den Königsblauen vor einer Woche. Allerdings bringe sich die Mannschaft immer wieder selbst um den Lohn der Arbeit. "Die individuellen Fehler wollen wir abstellen."

Mit den Trainingseinheiten im Verlauf der Woche war der Trainer einverstanden. Die Spieler hätten genau die richtige Mischung zwischen Konzentration und guter Laune gezeigt. "Wir sind fokussiert auf die Aufgabe und keine Lachsackkombo. Aber trotzdem behalten wir die Lockerheit und unsere Tugenden", sagte Meier.

Diskussionen gab es vor der Begegnung um Mittelfeldspieler Änis Ben-Hatira. Hessens Innenminister Peter Beuth hatte den Fußball-Bundesligisten am Donnerstag dazu aufgefordert, gegen das Engagement von Ben-Hatira für die hochumstrittene islamische Organisation "Ansaar International" vorzugehen. Der Verfassungsschutz in Hessen und Nordrhein-Westfahlen beobachtet den Hilfsverein und hat ihn im Vorjahr als "fest mit der deutschen Salafisten-Szene verwoben" eingestuft.

Die Darmstädter erklärten nun dazu, man setze sich "intern weiterhin mit dem komplexen Sachverhalt auseinander" und nehme die "Aussagen der involvierten Behörden - insbesondere des Verfassungsschutzes - selbstverständlich ernst." Ben-Hatira hatte sein Engagement bestätigt, eine Verbindung zum islamischen Extremismus aber entschieden zurückgewiesen.

dpa

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