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Kosten für ausgefallenes Radrennen noch nicht zu beziffern

Radsport Kosten für ausgefallenes Radrennen noch nicht zu beziffern

Wie teuer kommt dem Veranstalter des Radrennens "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" die Absage am 1. Mai wegen der Gefahr eines Terroranschlages? Bernd Moos-Achenbach kann die genauen Kosten noch nicht aufschlüsseln.

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Keine Ausfallversicherung für ausgefallenes Radrennen.

Quelle: Arne Dedert

Frankfurt/Main. "Das wird noch ein paar Wochen dauern", sagte der 62-Jährige der "Frankfurter Rundschau" (Dienstag). Fest steht nach Moos-Achenbach, dass es keine Ausfallversicherung gibt.

Großsponsoren wie die beiden Städte Frankfurt und Eschborn zahlen die zugesagten Gelder. Auch andere Geldgeber haben angekündigt, dabei zu bleiben. "Die Solidarität wird sich weisen, wenn die Rechnung kommt", sagte Veranstalter Moos-Achenbach, der bereits für das Rennen am 1. Mai 2016 plant. Der Etat des Traditionsrennens wird auf 800 000 bis eine Million Euro geschätzt.

Wie viele der gut 5000 Jedermann-Radrennfahrer sich entscheiden, ihre Startgebühr von 42 Euro zurückzuverlangen, ist nicht bekannt. Alle Teilnehmer, aber auch die Teams und Lieferanten müssen erst einmal angeschrieben werde. Erst dann kann zusammengezählt werden. Moos- Achenbach hatte aber bereits am Freitag nach der Absage des Rennens betont: "Wer sein Startgeld zurück will, bekommt es auch."

Experten müssen zudem klären, ob die Absage wegen einer möglichen Terrorgefahr durch das Landeskriminalamt Hessen unter "höhere Gewalt" fällt. In den Verträgen wurde darauf hingewiesen.

dpa

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