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Kai Wandschneider neuer Trainer bei der HSG Wetzlar

Handball Kai Wandschneider neuer Trainer bei der HSG Wetzlar

Kai Wandschneider soll die HSG Wetzlar vor dem Abstieg aus der Handball-Bundesliga bewahren. Der 52-Jährige wird beim Tabellen-15. Nachfolger des am Sonntag beurlaubten Gennadij Chalepo, wie der Verein am Montag mitteilte.

Wetzlar. Wandschneider unterschrieb einen Vertrag bis zum Saisonende mit Option auf eine weitere Zusammenarbeit.

Der Coach hatte zuletzt nach der Insolvenz des DHC Rheinland (früher TSV Dormagen) im Sommer 2011 sein Amt nach fast zehn Dienstjahren niedergelegt. "Ausschlaggebend für die Verpflichtung von Kai Wandschneider war, dass er als systematischer Trainer bekannt ist, zudem über jede Menge Erstligaerfahrung verfügt", sagte HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. "Er lebt den Handball, was er auch in seiner Zeit in Dormagen erfolgreich unter Beweis gestellt hat. Dort hat er unter zum größten Teil schwierigen finanziellen Umständen das Optimum aus den Spielern herausgeholt und zudem aus jungen Talenten gestandene Erstligaakteure geformt."

Wetzlar ist in seinem 14. Jahr Erstliga-Zugehörigkeit mächtig unter Druck geraten. Mit 18:32 Zählern stehen die Mittelhessen nur noch zwei Minuspunkte besser da als der Tabellen-16. Bergischer HC, der ein Spiel weniger ausgetragen hat. Nach fünf Niederlagen in Serie hatten sich Aufsichtsrat und Geschäftsführung des Traditionsvereins für eine Trennung von Chalepo ausgesprochen. Den letzten Ausschlag gab die 19:20-Heimniederlage am Freitagabend gegen den TV Großwallstadt.

Dem gebürtigen Hamburger Wandschneider steht der bisherige Co- und Torwarttrainer Jasmin Camdzic zur Seite. Der neue Coach kann die sportlichen Schwierigkeiten freilich nicht alleine meistern. "Auch die Spieler wurden noch einmal in aller Deutlichkeit in die Pflicht genommen", erklärte Seipp.

dpa

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