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Hessischer Skiverband: Zu wenig Geld für gute Trainer

Sportpolitik Hessischer Skiverband: Zu wenig Geld für gute Trainer

Dem Spitzen-Wintersport in Hessen droht nach Ansicht des Skiverbands ein Trainermangel. "Da muss man ehrlich sein, dass wir uns zum Teil relativ schwertun, qualifizierte Trainer in diesem Job zu behalten", sagte der Sportdirektor des Hessischen Skiverbands, Jochen Behle, am Montag in Frankfurt auf dem Kongress "Leistungssport in Hessen - Quo vadis?".

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Jochen Behle beklagt den Trainermangel. Hendrik Schmidt/Archiv

Quelle: Hendrik Schmidt

Frankfurt. Das Geld für Trainergehälter im Spitzensport reicht Behle zufolge nicht, um im Wettbewerb etwa mit anderen Bundesländern mithalten zu können.

Zwar sei Hessen im Leistungssport finanziell relativ gut ausgestattet. "Das sollte man noch mal forcieren in Zukunft", sagte Behle. Vor allem müssten ehemaligen Sportlern entsprechend gute Anreize gegeben werden, um für sie einen Trainerjob in Hessen attraktiv zu machen.

Das hessische Sportministerium signalisierte Verständnis für die Forderungen. "Ich finde die Kritik berechtigt", sagte der Leiter des Bereichs Sport im Ministerium, Heinz Zielinski. Sowohl die Ausbildung als auch die Bezahlung von Trainern müssten verbessert werden. Den Kongress hatten der Landessportbund und das Sportministerium ausgerichtet.

dpa

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