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Hansa kommt nicht voran: Nullnummer in Frankfurt

Fußball Hansa kommt nicht voran: Nullnummer in Frankfurt

Hansa Rostock tritt in 2. Fußball-Bundesliga weiter auf der Stelle.

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Yannick Stark (am Boden) spielt gegen Robert Müller (Mitte). Foto: Marc Tirl

Frankfurt. Die Mecklenburger kamen am Sonntagnachmittag vor 5691 Zuschauern im Volksbank Stadion über ein torloses Remis beim Tabellennachbarn FSV Frankfurt nicht hinaus. Der Aufsteiger verbleibt nach dem bereits achten Unentschieden im erst 14. Saisonspiel weiter an der Schwelle zu den Abstiegsrängen.

Die magere Zwischenbilanz ärgert auch Trainer Peter Vollmann. «In der zweiten Halbzeit waren wir besser und haben die klareren Chancen herausgespielt, sie aber leider wieder nicht genutzt. Wir sind in der Defensive ganz gut, im Spiel nach vorn aber noch zu blass», sagte der 53-Jährige.

Angesichts der anhaltenden Erfolglosigkeit hatte Vollmann seine Startelf radikal umgekrempelt. Marek Mintal kam wie angekündigt zu seinem Comeback von Beginn an, Pavel Kostal rückte nach mehrwöchiger Verletzungspause in die Innenverteidigung. Robert Müller übernahm den Part des suspendierten Kevin Pannewitz im defensiven Mittelfeld und anstelle von Kapitän Sebastian Pelzer verteidigte Michael Blum hinten links.

Auszeichnen konnten sich die Neuen zunächst jedoch nicht. Das musste schon Torhüter Kevin Müller tun, dem es die zu passiven Rostocker zu verdanken hatten, dass sie die erste Halbzeit ohne Gegentor überstanden. Zunächst parierte der U20-Nationaltorhüter, der noch keine Saisonminute verpasst hat, zweimal gegen den früheren Hanseaten Zafer Yelen (10., 21.).

Dann stand Müller gegen Karim Benyamina in der 39. Minute goldrichtig und nahm dem einschussbereiten FSV-Stürmer den Ball kurz vor der Linie ab. Und als sich zwei Minuten später noch Namensvetter Sven Müller versuchte, fand auch der im talentierten Rostocker Keeper seinen Meister. Von solchen Möglichkeiten konnten die Gäste und ihre rund 2000 Schlachtenbummler, die erstmals nach der DFB-Sperre wieder mitreisen durften, nur träumen. Rostock hatte einfach keine.

Auch nach dem Wiederanpfiff verdienten die Rostocker Offensivbemühungen die Bezeichnung nicht. FSV-Torhüter Patrick Klandt, der einst auch in Hansa-Diensten stand, verlebte einen geruhsamen Frühnachmittag und musste nur zweimal richtig eingreifen - erst als Mintal plötzlich frei vor ihm auftauchte (88.) und dann in der Nachspielzeit bei einem Schuss von Björn Ziegenbein. Das war aber viel zu wenig für den von Hansa erhofften ersten Auswärtssieg.

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