Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Gewitter

Navigation:
Hammerwurf-Ass Heidler hofft auf sauberere Rio-Spiele

Leichtathletik Hammerwurf-Ass Heidler hofft auf sauberere Rio-Spiele

Die frühere Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler hofft nach Aufdeckung des Doping- und Korruptionsskandals in der Welt-Leichtathletik, dass die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro dopingfreier sein werden als die in London 2012. "Es muss so sein, um die Sportart wieder glaubwürdiger zu machen", sagte die 32-Jährige von der LG Eintracht Frankfurt am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Voriger Artikel
Gießen 46ers verlängern mit Flügelspieler Lischka
Nächster Artikel
Kickers Offenbach vor Neuanfang: Geschäftsführer geht

Betty Heidler.

Quelle: Sven Hoppe/Archiv

Düsseldorf. "Man muss alle Maßnahmen ergreifen, damit der sportliche und olympische Gedanke nicht weggezogen wird."

Der am Donnerstag veröffentlichte zweite Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur zur Doping-Vertuschung und anderen kriminellen Machenschaften im Weltverband IAAF hat die Athletin nicht mehr schockiert. "Beim ersten WADA-Bericht hatte man nichts geahnt, nun ist mehr erklärt und begründet worden", sagte Heidler. "Man hat sich vorher Gedanken über die eigenen Konkurrenz gemacht. Doch nun hat man die Sachen schwarz auf weiß stehen." Es sei ein Stück Bestätigung von dem, was man vorher nur gedacht habe. Heidler: "Das ist aber Vergangenheit. Wichtig ist, was man daraus lernt."

Im Zuge des notwendigen Reformprozesses die Weltrekorde "auf Null" zu stellen und von vorn zu beginnen, hält sie für falsch. "Es wäre unfair. Was ist ein unsauberer Rekord, was ist sauber?", fragte Betty Heidler. "Um es plakativ zu sagen: Es ist unfair allen denjenigen gegenüber, die einen Rekord sauber erreicht haben."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hessen
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170707-99-155169_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Sounddesigner/in?