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Hessen Gabius und Mekonnen beim Frankfurt-Marathon im Fokus
Sport Hessen Gabius und Mekonnen beim Frankfurt-Marathon im Fokus
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15:05 24.10.2014
A. Gabius strebt Zeit zwischen 2:10 und 2:12 Stunden an. Quelle: M. Kappeler/Archiv
Frankfurt/Main

"Ich will auch ein bisschen Spaß haben", betonte der Vize-Europameister über 5000 Meter von 2012.

Gabius hat sich neun Wochen lang akribisch auf sein "Projekt Marathon" vorbereitet, will aber im nächsten Jahr bei der Leichtathletik-WM in Peking wieder auf der Bahn starten. Seine Pläne für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro hängen auch vom Ergebnis in Frankfurt ab. "Ich will ein tolles Gefühl haben und sagen: Das will ich wiedermachen", sagte der 33-Jährige. Der bisher schnellste deutsche Starter in Frankfurt war Michael Fietz 1997 in 2:10:59 Stunden - er steht damit auf Rang acht der ewigen deutschen Bestenliste.

Mekonnen, der bei seiner Marathon-Premiere im Frühjahr in Dubai mit nur 18 Jahren 2:04:32 rannte, peilt eine persönliche Bestzeit an. Er bekam auch die Startnummer 7, die am Main immer der Favorit der Organisatoren erhält. "Mein Training lief sehr gut", sagte der Äthiopier, "wenn es gut läuft, will ich versuchen, den nationalen Rekord von Haile Gebrselassie zu brechen." Der zweifache Olympiasieger und vierfache Weltmeister hatte insgesamt 26 Weltrekorde aufgestellt, unter anderem zweimal beim Berlin-Marathon - zuletzt 2008 in 2:03:59 Stunden.

Zu den Favoriten bei den Männern zählt auch Vorjahressieger Vincent Kipruto aus Kenia, bei den Frauen hatte sich Meselech Melkamu kurzfristig zu einem Start entschlossen: Die Äthiopierin hält mit 2:21:01 Stunden, die sie bei ihrer Marathon-Premiere 2012 gelaufen war, den Streckenrekord.

Mona Stockhecke (Hamburg) war bei der EM im August in Zürich als 22. beste Deutsche und will nun ihre persönliche Bestzeit von 2:34,04 unterbieten. "Die Vorfreude ist groß, der Zieleinlauf in die Festhalle ist sehr, sehr schön", sagte sie mit Blick auf den roten Teppich, auf dem die Läufer ins Ziel rennen. Insgesamt werden laut Renndirektor Jo Schindler wieder über 15 000 Sportler am Start sein.

dpa