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Frankfurt will ins Champions-League-Finale - Bangen um Smisek

Fußball Frankfurt will ins Champions-League-Finale - Bangen um Smisek

Die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt wollen das nächste Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte schreiben. Am Samstag (14.15 Uhr, live im ZDF) soll gegen den englischen Titelträger Arsenal Ladies FC der erstmalige Sprung ins Finale der Champions League gelingen.

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Der 1. FFC Frankfurt sorgt sich um Sandra Smisek. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv

Frankfurt/Main. Nach dem 2:1 am vergangenen Samstag im Halbfinal-Hinspiel in London ist die Ausgangsposition für den siebenmaligen deutsche Meister bestens. Ein Selbstgänger aber wird die Partie vor erwarteten 5000 Zuschauern nicht. "Wir haben nichts erreicht. Arsenal bleibt ein Gegner auf Augenhöhe. Unsere Chancen stehen vielleicht 51 zu 49", sagte Trainer Sven Kahlert am Donnerstag.

Hart, bisweilen auch unfair ging es im Hinspiel auf der britischen Insel zu. Besonders bekam dies Sandra Smisek zu spüren. Die Spielführerin für die verletzte Nationaltorhüterin Nadine Angerer zog sich eine hartnäckige Beckenprellung zu. Nach einem ersten Trainingsversuch stellten sich wieder Schmerzen ein. Smisek ist das einzige Sorgenkind von Kahlert. Sicher ist, dass Kim Kulig nicht von Beginn an auf dem Platz steht. Nach einem Kreuzbandriss war die Nationalspielerin in London für ihre ersten Minuten im FFC-Dress in der Schlussphase eingewechselt worden.

"Ich erwarte einen Offensivsturm von Arsenal. Sie müssen mindestens zwei Tore erzielen", erklärte Kahlert, aus dessen Kader nur Meike Weber und Dzsenifer Marozsan mit Gelb vorbelastet sind. Arsenal dominiert in England und gewann zuletzt achtmal nacheinander den Titel. International ist der Gewinn des UEFA Women's Cup 2007 gegen Umea IK der größte Erfolg. Bekannteste Spielerinnen sind Kelly Smith und Rachel Yankee, die es beide auf über 100 Einsätze im Nationalteam bringen.

Der Finaleinzug würde sich sich auch in klingender Münze auszahlen. Die beiden Endspielclubs erhalten von der UEFA jeweils 200 000 Euro. Der Sieger wird mit zusätzlichen 50 000 Euro belohnt. Das Geld will FFC-Manager Siegfried Dietrich beim großen Wurf in die Vereinsentwicklung stecken. Leer würden auch die Spielerinnen nicht ausgehen. "Wir verhandeln noch über die Höhe der Prämie", verriet Smisek.

Doch erst einmal muss das Finale am 17. Mai (18.00 Uhr) im riesigen Olympiastadion von München erreicht werden. Die Chancen auf ein deutsches Endspiel sind nach der 1:5-Niederlage des deutschen Meisters Turbine Potsdam beim Titelverteidiger Olympique Lyon nur gering. Die Partie wird am Sonntag (14.00 Uhr) ausgetragen.

dpa

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