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Hessen FSV Frankfurt will gegen Heidenheim "reinhauen, was geht"
Sport Hessen FSV Frankfurt will gegen Heidenheim "reinhauen, was geht"
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17:07 30.09.2015
Tomas Oral. Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv
Frankfurt/Main

"Wir werden die Jungs so einstellen, dass sie von der ersten Minute an nach vorne spielen und Situationen kreieren, damit wir den Platz als Sieger verlassen", versprach Trainer Tomas Oral vor der Partie in der 2. Fußball-Bundesliga an diesem Freitag (18.30 Uhr/Sky).

Für die Bornheimer gelte es, "alles reinzuhauen, was geht. In der Länderspielpause können wir dann wieder richtig aufladen", so Oral. Der 42-Jährige hatte sich zuletzt nach dem 3:2 gegen Union Berlin über mangelnde Unterstützung der Zuschauer beklagt. "Unser Trainer ist kein Mensch, der etwas aus Berechnung macht. Tomas Oral hat die Dinge aus der Emotion heraus angesprochen", sagte Geschäftsführer Clemens Krüger nun und räumte ein, dass die Zuschauerzahl "nach wie vor steigerungsfähig ist". Gleichzeitig könne man auf einen Stamm von mindestens 5000 Fans bauen.

Nach dem 0:2 beim neuen Tabellenführer Freiburg hofft der FSV nun auf einen Kontrahenten auf Augenhöhe. Allerdings hat Heidenheim nur eines der letzten sieben Spiele (0:1 beim FC St. Pauli) verloren. "Mit Heidenheim kommt ein Gegner, der in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet hat: konstant in allen Bereichen, in der Struktur des Clubs, im Trainerteam und natürlich auch in der Mannschaft", lobte Oral. Gegen das Team von der Ostalb muss er nur auf den Dauerverletzten Heinrich Schmidtgal verzichten. Torhüter André Weis sprach am Mittwoch von einer "sehr abgezockten Mannschaft".

dpa