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FSV Frankfurt unter Götz weiter ohne Punkt

Fußball FSV Frankfurt unter Götz weiter ohne Punkt

Der FSV Frankfurt taumelt weiter dem Abstieg entgegen. Auch gegen den 1. FC Kaiserslautern gab es für den neuen Trainer Falko Götz keinen Sieg. Jetzt folgen zwei Endspiele in Düsseldorf und gegen 1860 München.

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Frankfurts Marc Andre Kruska und Kaiserslauterns Mateusz Klich kämpfen um den Ball.

Quelle: A. Heinl

Frankfurt/Main. Der FSV Frankfurt hat auch das dritte Spiel unter Trainer Falko Götz verloren und ist nach der insgesamt zehnten sieglosen Partie in Serie auf den Relegationsplatz abgerutscht. Gegen den 1. FC Kaiserslautern unterlagen die Frankfurter am Freitagabend nach einer vor allem in der zweiten Halbzeit erschreckend schwachen Leistung mit 1:4 (1:1).

Vor 8130 Zuschauern brachte Zlatko Dedic die Gastgeber in der fünften Minute in Führung. Doch der erste FSV-Treffer unter Götz gab dem Fußball-Zweitligisten keine Sicherheit. Alexander Ring sorgte für den Ausgleich der Gäste (24.). Nach der Pause kam der FCK durch Tore von Antonio Colak (79., 87.) und Sascha Mockenhaupt (90.+3) zum verdienten Sieg. Die Pfälzer sind nun seit fünf Partien ungeschlagen.

"Das ist einfach zu wenig, um die Klasse zu halten", sagte ein völlig frustrierter Götz. "Für einen Abstiegskampf ist es unwürdig, wie wir uns verhalten haben", sagte der Frankfurter Trainer zur Schlussphase, in der die Gastgeber sich völlig ohne Gegenwehr in ihr Schicksal ergaben. Auch Geschäftsführer Clemens Krüger war bedient. "Am Ende des Tages kann es nicht sein, dass die Mannschaft sich so präsentiert. Morgen knallt es, das werden die Spieler sehen."

Dabei hatte die Partie für den FSV optimal begonnen. Der neu in die Mannschaft gekommene Dedic köpfte die Gastgeber bereits in der fünften Minute in Führung. "Zu Beginn hat es gut geklappt, wir konnten das spielen, was wir spielen wollten und standen kompakt", sagte Götz. Allerdings zogen sich die Frankfurter danach weit zurück, anstatt auf das zweite Tor zu drängen. So fiel der Ausgleich durch einen Fernschuss von Ring zwangsläufig.

Nach dem Seitenwechsel war dann nur noch der FCK am Drücker. Während die Hausherren alles schuldig blieben, zeigten die "Roten Teufel" einige schöne Angriffsaktionen. Der erst in der 70. Minute eingewechselte Colak machte mit einem Doppelpack alles klar. "Wie wir uns zu Hause abschlachten lassen haben, das ist schon enttäuschend", sagte Kapitän Manuel Konrad. "Das sah wie eine Schülermannschaft aus."

dpa

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