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Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen vor Kiel-Spiel: Bouffier kommt

Handball Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen vor Kiel-Spiel: Bouffier kommt

Die Handballer der HSG Wetzlar können im Bundesliga-Schlager gegen Meister THW Kiel auf prominente Unterstützung bauen. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier wird dem Überraschungsteam an diesem Mittwoch ((20.15 Uhr/SPORT1) in der mit 4421 Zuschauern ausverkauften Rittal-Arena auf der Tribüne die Daumen drücken.

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Volker Bouffier am 02.11.2015 in Darmstadt.

Quelle: Alexander Heinl

Wetzlar. Nach den Terroranschlägen in Paris werden beide Teams mit Trauerflor spielen und vor dem Anpfiff mit einer Schweigeminute der über 120 Todesopfer gedenken. HSG-Geschäftsführer Björn Seipp kündigte als Reaktion auf die schrecklichen Ereignisse in der französischen Hauptstadt zudem schärfere Sicherheitsvorkehrungen an.

"Neben einigen Maßnahmen, die die Besucher gar nicht wahrnehmen werden, sollen an allen Eingängen die Taschen- und Personenkontrollen intensiviert werden", sagte Seipp der "Gießener Allgemeinen Zeitung". Man werde aus diesem und den künftigen Heimspielen aber "ganz sicher keine Hochsicherheitsveranstaltungen machen", zumal "das hessische Innenministerium klargestellt hat, dass es in Hessen aktuell keine Hinweise auf eine Bedrohung gibt und niemand Angst haben muss", versicherte Seipp.

Der Tabellenvierte aus Mittelhessen hofft im Duell mit dem Rekord-Champion auf den ersten Sieg seit 13 Jahren. "Meine Spieler sind heiß und werden alles reinhauen, was geht - anders kann man gegen Kiel auch nicht bestehen", sagte Wetzlars Trainer Kai Wandschneider. "Wir werden alles geben, um den Bock endlich umzustoßen!"

Wetzlar bangt noch um den Einsatz von Sebastian Weber (Oberschenkelverletzung) und Maximilian Holst (Rückenprobleme). Dennoch ist Wandschneider voller Zuversicht. "Unsere Mannschaft ist top drauf. Wenn wir unsere beste Leistung abrufen können, im Angriff konzentriert und in der Abwehr massiv spielen, dann muss uns der THW in eigener Halle und vor unseren sensationellen Fans erst mal schlagen", sagte der HSG-Coach.

dpa

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