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Eintracht-Vorstand sieht personalisierte Tickets skeptisch

Fußball Eintracht-Vorstand sieht personalisierte Tickets skeptisch

Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann hält nichts von personalisierten Auswärtstickets, die der hessische Bundesligist nach einem Sportgerichtsurteil des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ab der Rückrunde an seine Fans vergeben muss.

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Axel Hellmann, Finanzvorstand der Eintracht Frankfurt Fußball AG.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. "Ich stehe dieser Maßnahme kritisch gegenüber, weil ich mir nach aller Erfahrung nicht vorstellen kann, wie das praktisch funktionieren soll. Potenzielle Störer werden sich dem entziehen und über andere Kanäle des gastgebenden Vereins Karten erwerben. Die Kontrolle wird also schwieriger", sagte Hellmann in einem Interview des "Wiesbadener Kurier" (Mittwoch).

Hellmann wäre es vielmehr "am liebsten, wir hätten alle unsere Fans in einem Block. Wir kennen unser Klientel und werden damit nicht nachlässig umgehen." Die Frankfurter waren vom DFB-Sportgericht wegen der jüngsten Fan-Ausschreitungen beim Pokalspiel in Magdeburg mit einem Zuschauer-Teilausschluss für die Heimpartien gegen Bayern München (15. Oktober) und den FC Ingolstadt (25. Oktober) bestraft worden. Zudem wurde den Hessen die Auflage erteilt, künftig 30 bis 50 eigene Ordner zu Gastspielen mitzubringen und ein personalisiertes Ticket-System für Auswärtspartien zu installieren.

dpa

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