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Darmstadts Coach Schuster lässt Vater beim Training in Aue spionieren

Fußball Darmstadts Coach Schuster lässt Vater beim Training in Aue spionieren

Vor dem Heimspiel gegen Erzgebirge Aue greift Zweitliga-Aufsteiger SV Darmstadt 98 zu ungewöhnlichen Mitteln: Erstmals in dieser Saison ließ Trainer Dirk Schuster einen Gegner im Training beobachten.

Darmstadt. Dafür griff er auf die Dienste seines Vaters Eberhard zurück. Der frühere DDR-Oberliga-Spieler wohnt im nahe gelegenen Chemnitz. Grund für die Maßnahme vor der Partie am Samstag (13.00 Uhr) sei, dass der neue Aue-Coach Tomislav Stipic im Vergleich zu seinem beurlaubten Vorgänger Falko Götz einige Änderungen angekündigt habe, sagte Schuster am Donnerstag.

Der "Lilien"-Trainer warnte davor, das Schlusslicht zu unterschätzen. "Die Tabelle lügt", sagte er. Gerade in den beiden Auswärtsspielen in Nürnberg und Leipzig habe Aue gut gespielt und nur knapp verloren. "Trotzdem ist das Ziel, dass wir die drei Punkte hierbehalten."

Personell kann Schuster aus dem Vollen schöpfen. Kapitän Aytac Sulu ist nach seinem Joch- und Kahnbeinbruch wieder einsatzfähig. Weichen müsste Romain Brégerie oder Benjamin Gorka - beide hatten Sulu jedoch ebenbürtig vertreten. Auch Neuzugang Florian Jungwirth (VfL Bochum) sei sehr nah an der ersten Elf. Wenig Chancen auf die Startelf hat dagegen der Ex-Auer Ronny König. Schuster nannte den Einsatz des Stürmers neben Torjäger Dominik Stroh-Engel "äußerst unwahrscheinlich".

dpa

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