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Darmstadt im Abstiegskampf gelassen

Fußball Darmstadt im Abstiegskampf gelassen

Bundesliga-Aufsteiger SV Darmstadt 98 geht die schwere Aufgabe beim Champions-League-Club VfL Wolfsburg auch nach mittlerweile sechs Spielen ohne Sieg sehr selbstbewusst an.

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Die Darmstädter Zuschauer feuern ihre Mannschaft an.

Quelle: Roland Holschneider/dpa/Archiv

Darmstadt. "Wir fahren mit Respekt, aber definitiv ohne Angst nach Wolfsburg", sagte Trainer Dirk Schuster am Donnerstag. "Wir fahren mit der Gewissheit dorthin, dass wir es stärkeren Mannschaften schwer machen können."

Tatsächlich haben die "Lilien" in dieser Saison bereits in Dortmund (2:2), Leverkusen (1:0) oder Schalke (1:1) gepunktet. Auch das enttäuschende 2:2 nach 2:0-Führung gegen den FC Augsburg hat laut Schuster keine großen Spuren hinterlassen. "Wir haben den Fokus schnell auf die kommende Aufgabe gelegt", sagte der Trainer lapidar.

Trotzdem wird der Druck im Abstiegskampf auch auf seine Mannschaft größer. In den Spielen gegen Augsburg und auch Bremen hat es der Aufsteiger verpasst, sich weiter vom Tabellenende abzusetzen. Der Vorsprung auf Platz 16 und 17 beträgt nur noch drei Punkte.

"Uns ist bewusst, dass wir auch mal unter den Strich rutschen können", sagte Schuster. Aber das wäre "kein Beinbruch, denn abgerechnet wird am Schluss. Ich bin mit den Leistungen in der Rückrunde bislang zufrieden, insbesondere weil wir gegen die Konkurrenz gepunktet haben. Wir werden alles dafür tun, um die Liga zu halten. Den Rest können wir nicht beeinflussen."

Verzichten muss der Tabellen-14. am Samstag (15.30 Uhr/Sky) nur auf den verletzten Dominik Stroh-Engel. Der Stürmer leidet immer noch an einem Bruch im Lendenwirbel-Bereich. Mit Jan Rosenthal kehrte dafür ein anderer Offensivspieler nach überstandenen Achillessehnen- Problemen ins Training zurück. "Wir haben einen hohen Konkurrenzkampf", betonte Schuster. "Die Spieler müssen sich anbieten, wir haben mehrere Variationsmöglichkeiten."

dpa

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