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Darmstadt-Präsident Fritsch: Understatement ist nicht albern

Fußball Darmstadt-Präsident Fritsch: Understatement ist nicht albern

Trotz der erfolgreichen Hinrunde gilt bei Zweitliga-Aufsteiger SV Darmstadt 98 weiter das Ziel Klassenverbleib. Präsident Rüdiger Fritsch verteidigte diese Vorgabe in der "Frankfurter Rundschau" (Dienstag).

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Klaus Rüdiger Fritsch, Präsident des SV Darmstadt 98.

Quelle: F. v. Erichsen/Archiv

Darmstadt. "Es ist richtig, brav an der Reihenfolge festzuhalten", sagte er. Nach 19 Spielen hat das Team als Dritter der 2. Fußball-Liga bereits 33 der 40 Punkte erreicht, die laut Trainer Dirk Schuster für den Klassenerhalt benötigt werden.

Dieses Understatement sei nicht albern: "Wir bremsen ja nicht, wir wollen nicht ein Spiel extra verlieren. Aber wir lassen Realismus walten", sagte Fritsch und fügte hinzu: "Der größte Feind des Glücks sind zu hohe Erwartungen."

Er habe auch Verständnis, dass Trainer Schuster zuletzt ausgesprochen scharf die Trainingsbedingungen kritisiert hat. "Ich finde es gut, dass ein Trainer fordert, das zeigt ja, dass er weiterkommen will", sagte Fritsch. Zufriedenheit sei "ein Gegner des Erfolgs".

dpa

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