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Coach Kai Wandschneider verlängert bei HSG Wetzlar bis 2019

Handball Coach Kai Wandschneider verlängert bei HSG Wetzlar bis 2019

Immer wieder schafft es Kai Wandschneider trotz bescheidener Mittel einstellige Tabellenplätze mit der HSG Wetzlar zu erreichen. Junge Spieler kann er entscheidend weiterentwickeln, zuletzt EM-Held Andreas Wolff. Nun hat der Erfolgscoach bei der HSG verlängert.

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Kai Wandschneider.

Quelle: Jens Wolf/Archiv

Wetzlar. Schwer ist Kai Wandschneider die Entscheidung zur Vertragsverlängerung trotz alternativer Angebote nicht gefallen. "Wer mich kennt weiß, dass ich eine gute Zusammenarbeit, eine offene Kommunikation so wie hier sehr schätze", sagte der Coach des Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar am Donnerstag. Und so hat er acht Monate vor Vertragsende mit viel Freude seine Unterschrift unter einen neuen bis zum 30. Juni 2019 laufenden Kontrakt gesetzt. 

Sehr gerührt war Wandschneider auch von der Anteilnahme seiner Spieler, die sich seinen Verbleib wünschten und ihm dies auch mitteilten. Das sei in 30 Jahren als Handball-Trainer eher die Ausnahme. "Das ist nicht selbstverständlich in unserem schnelllebigen Geschäft", sagte Wandschneider. Es sei auch ein Geschenk, dass der Verein ihm frühzeitig seine Wertschätzung mitteile.

Seit März 2012 führt der gebürtige Hamburger das Kommando an der Seitenlinie der Mittelhessen. In dieser Zeit stabilisierte er gemeinsam mit Co-Trainer Jasmin Camdzic, der ebenfalls bis 2019 verlängerte, die HSG und sorgte mit einstelligen Tabellenplätzen trotz der jährlichen großen Fluktuation im Kader immer wieder für Verwunderung. "Wir haben eine extrem unfassbare Stabilität unter extremen Voraussetzungen", bestätigte der Coach.

Jammern will er nicht, dass er Jahr für Jahr die Besten ziehen lassen und ein völlig neues Team zusammenstellen muss. "Unsere Arbeit wird geadelt, wenn unsere Spieler zu absoluten Topadressen gehen", sagte Wandschneider. Und - die vorbildliche Arbeit bei der HSG hat sich mittlerweile vor allem bei jungen Talenten herumgesprochen. Die Europameister Steffen Fäth und Andreas Wolff wurden hier geformt. Auch Nationalspieler Tobias Reichmann trug zwei Jahre bis 2014 das grün-weiße Trikot.

Geschäftsführer Björn Seipp ist froh, dass das Trainerduo weitere zwei Jahre bleibt. "Ich hätte mir nichts anderes vorstellen können. Das freut mich sehr, denn es ist eine sehr gute, enge Zusammenarbeit auf einem menschlich sehr hohen Niveau. Es macht Riesenspaß", sagte Seipp.

dpa

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