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Bouffier setzt bei Flüchtlingsproblematik auf Landessportbund

Sportpolitik Bouffier setzt bei Flüchtlingsproblematik auf Landessportbund

Rolf Müller bleibt Präsident des Landessportbundes Hessen (lsb h). Beim 27. Landessportbundtag am Samstag in Frankfurt/Main wurde der 67-Jährige einstimmig für drei Jahre wiedergewählt.

Frankfurt/Main. Vizepräsidenten beim 2,1 Millionen Mitglieder starken Dachverband sind Rolf Hocke (Vereinsmanagement), Helmut Meister (Finanzmanagement), Susanne Lapp (Kommunikation und Marketing), Lutz Arndt (Leistungssport), Ralf-Rainer Klatt (Sportentwicklung), Heinz Zielinski (Schule, Bildung, Personalentwicklung) und Juliane Kuhlmann (Kinder- und Jugendsport).

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier betonte, dass er bei der Flüchtlingsproblematik auf den Sport zähle. "Aus Flüchtlingen müssen Mitbürger werden, und dazu brauchen wir den Sport", sagte der CDU-Politiker. "Sich der Menschen anzunehmen, kann niemand so gut wie der Sport. Deshalb setze ich auf Sie."

Müller erklärte, dass es bereits seit den 1970er Jahren im Sport Angebote für Flüchtlinge und Migranten gebe. Und wenn jetzt Sporthallen zu Flüchtlingsunterkünften würden, "dann sperren wir uns aus humanitären und sozialen Gründen selbstverständlich nicht dagegen". Die Belegung von Sporthallen mit Flüchtlingen dürfe aber nicht zu einer Dauerlösung werden. Sporträume seien wichtige und unverzichtbare Begegnungsstätten für die Bevölkerung und zugleich Integrationsräume für Flüchtlinge. Dazu verabschiedete der lsb h auch eine Resolution.

dpa

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