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Beuth beim Fan-Dialog: "Alle Akteure sind gefordert"

Fußball Beuth beim Fan-Dialog: "Alle Akteure sind gefordert"

Hessens Innen- und Sportminister Peter Beuth hat angesichts der immer wiederkehrenden Ausschreitungen im Fußball Fans und Vereine in die Pflicht genommen. "Nicht allein der Staat ist zum Handeln gegen Fan-Gewalt aufgefordert, sondern alle Akteure, die mit der Fußball-Szene zusammenhängen", sagte der CDU-Politiker bei der Veranstaltung "Fußball und Fankultur in Hessen" am Dienstag in Wiesbaden.

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Beuth (CDU) sah die Beteiligung der Fans beim Dialog positiv.

Quelle: F. von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Um zu konstruktiven Lösungen zu gelangen, sei es notwendig, alle betroffenen Personen an einen Tisch zu bringen.

Zuletzt hatten Anhänger von Eintracht Frankfurt mit wüsten Prügeleien bei einem Testspiel des Bundesligisten im Trainingslager in Österreich für Schlagzeilen gesorgt. "Wir müssen als Partner dieser Gemeinschaft wehrhaft bleiben, wenn die Werte des Fußballs von randalierenden Fan-Gruppen angegriffen werden", meinte Beuth.

Bei dem Fan-Dialog wurden Projekte aus Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Offenbach und Kassel vorgestellt. Dass dabei auch Fans mitgekommen seien, sei ein positives Signal, sagte der Innenminister. "Es zeigt, dass auch in der jeweiligen Fan-Szene ein Bewusstsein für die Gewalt-Problematik existiert und zugleich der Wille besteht, sich aktiv einzubringen und an Lösungen mitzuarbeiten." Die Landesregierung fördert Fan-Projekte mit insgesamt rund 200 000 Euro.

dpa

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