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Albaner Kapllani verurteilt Tumulte: "Gehört nicht zum Fußball"

Fußball Albaner Kapllani verurteilt Tumulte: "Gehört nicht zum Fußball"

Der albanische Nationalspieler Edmond Kapllani vom FSV Frankfurt hat die Tumulte während des abgebrochenen EM-Qualifikationsspiels zwischen Serbien und Albanien verurteilt.

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EM-Qualifikationsspiel: Kapllani äußert sich zu Tumulten.

Quelle: A. Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. "Das alles gehört nicht zum Fußball", sagte der Zweitliga-Stürmer in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag). "Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel werden wird. Aber dass es so eskalieren würde, damit hatten wir nicht gerechnet."

Die Partie in Belgrad musste am Dienstag nach Auseinandersetzungen zwischen Spielern und Zuschauern abgebrochen werden. Auslöser war eine per Fernsteuerung ins Stadion gelenkte Drohne, an der eine Fahne mit einer Abbildung Großalbaniens befestigt war.

"Das war für uns auch überraschend. Wir haben gar nicht gesehen, was da oben vom Himmel kam. Wir haben gedacht, da kommt etwas von den Serben", schilderte Kapllani, der das Geschehen von der Ersatzbank aus mit ansah. "Wir waren alle schockiert - wie die serbischen Spieler und die Zuschauer. Am Ende hat auch der eine oder andere Spieler versucht, die Flagge zu schützen."

Die serbischen Fußballer nahm der Stürmer in Schutz. "Wir hatten keine Schlägerei mit den serbischen Spielern. Ein paar serbische Spieler haben uns auch in Schutz genommen. Sie haben versucht, serbische Anhänger zurück auf die Tribüne zu schicken", erzählte der 32-Jährige. "Die Emotionen waren hoch. Wir sind mit Steinen und Flaschen beworfen worden. Auch ich habe versucht, den einen oder anderen serbischen Spieler zu beruhigen."

dpa

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